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	<title>Auf, Ihr Helden!</title>
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	<description>Das Magazin für Fußballzeitgeschichten rund um den KSC</description>
	<lastBuildDate>Fri, 05 Mar 2010 13:33:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ein gefühlter Abstieg</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 13:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rheinpfalz-Kolumne vom 2. März 2010
Soviel vorweg: Der FCK hat am Sonntag in Karlsruhe verdient gewonnen. Daher hielt und hält sich der badische Gram gegenüber den Pfälzer Gästen doch in Grenzen. Manch einer wird über den bevorstehenden Bundesliga-Aufstieg des alten Rivalen sogar noch nicht einmal böse sein, da man in diesem Falle die rotgewandete Flut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Rheinpfalz-Kolumne vom 2. März 2010</em></p>
<p>Soviel vorweg: Der FCK hat am Sonntag in Karlsruhe verdient gewonnen. Daher hielt und hält sich der badische Gram gegenüber den Pfälzer Gästen doch in Grenzen. Manch einer wird über den bevorstehenden Bundesliga-Aufstieg des alten Rivalen sogar noch nicht einmal böse sein, da man in diesem Falle die rotgewandete Flut den Wildpark so bald nicht wieder überschwemmen sehen müßte. Viel mehr getroffen sein wird man hingegen von der erneut sehr schwachen Leistung des KSC. Und der Zorn mag sich hernach sogar noch gesteigert haben, als sich die sportliche Leitung nicht zu schade dafür war, die eher zufällige Pausenführung noch als Beleg dafür herzunehmen, daß man doch eigentlich lange Zeit recht passabel gespielt und mitgehalten habe. Unsinn! Der FCK hatte die ersten 45 Minuten schlicht verschlafen und mehr die Wetterkapriolen genossen, als sich mit dem Spiel zu beschäftigen. Sobald er nach der Halbzeit ein wenig anzuziehen begann, war es um das Karlsruher Kartenhäuschen geschehen gewesen.</p>
<p><span id="more-1434"></span></p>
<h3>Nur weg von hier!</h3>
<p>Schon vor der Begegnung hatte man niemanden getroffen, der auf einen Sieg des KSC hätte setzen mögen. Noch nicht einmal der Stolz des blau-weißen Anhangs war also groß genug, um der eigenen Mannschaft ein würdiges Derby-Auftreten zuzugestehen. Zumal so mancher den Parolen vom „Spiel des Jahres“ und von Spielern, die sich der Bedeutung des Spiels bewußt sein, aus gutem Grunde mißtraute: Denn das bedeutungsreiche aber blutarme Heimspiel gegen den VfB Stuttgart aus dem Frühjahr des vergangenen Jahres werden viele nicht vergessen haben. Und angesichts der Tatsache, daß sich Charakter und Auftreten der Mannschaft seither nicht verbessert haben, war die Skepsis nicht nur angebracht, sondern leider auch berechtigt. Nein, so recht identifizieren mag sich niemand mehr mit dieser Truppe, die seit Wochen nicht anders auftritt wie ein Absteiger. Noch hat der KSC 5 Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz und den (noch) nur wenig energisch nachsetzenden Konkurrenten, sodaß es nicht ausgeschlossen ist, daß es am Ende zum Klassenerhalt reichen kann. Auch sich die Hauptverantwortlichen auf dem Rasen so gar nicht darum zu bemühen scheinen. Aber auch im Falle einer sportlichen Qualifikation für ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga wird am Ende das Gefühl eines 2. Abstieges in Folge bleiben. Zu viel Kredit wurde verspielt – und den zurückzuholen, wird viel Arbeit kosten.</p>
<h3>Ratlos und überfordert</h3>
<p>Auch Markus Schupp, so weit darf und muß man zum jetzigen Zeitpunkt gehen, hat den sich seit 2 Jahren hinziehenden Verfall der Mannschaft nicht aufhalten können und wirkt öffentlich derzeit ebenso ratlos wie überfordert. Es bleibt momentan nur zu hoffen, daß er mannschaftsintern weitaus direkter und entschlossener wirkt. Und zwar ebenso sehr wie die Fans am Sonntagnachmittag. Denn mit Ende der trostlosen Veranstaltung ließen sich die Zuschauer in ihrer Hast, den Ort des Grauens schnellstmöglich zu verlassen, noch nicht einmal von dem durch den Hardtwald fegenden Sturm abhalten.</p>
<h3>Ärgerlich und unnötig</h3>
<p>Daß das Spiel überhaupt stattgefunden hatte, war angesichts der Wettervorhersagen ohnehin überraschend. Denn das Wildparkstadion – soviel sollte eigentlich bekannt sein – ist nicht erst vor 14 Tagen in ein geschlossenes Waldgebiet gebeamt worden, sondern steht schon seit fast 90 Jahren an diesem Ort. Und daß das angekündigte Sturmtief just am Rhein haltmachen würde, hätte man noch nicht einmal damals geglaubt, als der Westwall noch stand. Nicht zum ersten Mal in der jüngeren Vergangenheit tat man sich am Wochenende in Karlsruhe also offenbar schwer, die Gefahrenlage weniger am Spielplan als an der Gesundheit der Zuschauer auszurichten. Noch einmal ist es einigermaßen gut gegangen, wobei 2 verletzte Polizisten sowie zahlreiche demolierte Autos schon ärgerlich und unnötig genug sind.</p>
<h3>Häme ist nicht angebracht</h3>
<p>In diese Kategorie gehören allerdings auch die Gesänge der Gästefans, die sich angesichts der Umstände lauthals über die „Bruchbude Karlsruhe“ ausließen. „Gemach, ihr lustigen Brüder!“, mochte man ihnen zurufen. Sind doch die auf den Rasen des Betzenbergs segelnden und einen Ordner treffenden Tribünendachteile noch in guter Erinnerung. Auch hat man sich in Karlsruhe nicht von Stadt und Land ein Stadion finanzieren lassen, das man sich hernach schlicht nicht mehr leisten kann. Der KSC war und ist ein armer Verein, der mit den Gegebenheiten, die ihm zur Verfügung gestellt werden, auskommen muß. Die Häme der FCKler ist also gewiß nicht angebracht, wenn das eigene Selbstbewußtsein nur auf  Pump basiert.</p>
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		<title>Heft 17 steht vor der Tür &#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die Hefte]]></category>
		<category><![CDATA[Vorankündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leser,
am kommenden Sonntag, den 28. Februar, erscheint die neue Ausgabe von AUF, IHR HELDEN! Wir garantieren rauschhafte Zustände und viel Spaß, sodaß die Auswirkungen der Prohibition auf dem Stadiongelände mit dem Kauf eines Heftes erheblich gemindert werden können. Und zudem landen die HELDEN! beim nächsten Austreten nicht an einem Baum, im Pissoir – oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser,</p>
<p>am kommenden Sonntag, den 28. Februar, erscheint die neue Ausgabe von AUF, IHR HELDEN! Wir garantieren rauschhafte Zustände und viel Spaß, sodaß die Auswirkungen der Prohibition auf dem Stadiongelände mit dem Kauf eines Heftes erheblich gemindert werden können. Und zudem landen die HELDEN! beim nächsten Austreten nicht an einem Baum, im Pissoir – oder am Hinterreifen von Autos mit dem Kennzeichen GER. Das Magazin besitzt also einen unzweifelhaften Mehrwert und lohnt sich somit der Kauf ganz bestimmt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1426 bildschatten" title="Heft Nr 17 steht vor der Tür" src="http://www.heldenmagazin.de/wp-content/uploads/heft17_banner_506.jpg" alt="Heft Nr 17 steht vor der Tür" width="506" height="338" /></p>
<p>Titelthema der Nr. 17 ist diesmal Michael Harforth. Jeder KSCler weiß natürlich, wer und was der brillante Fußballer für den KSC war. Oder für den gesamten Fußball überhaupt: Der einzige Grund, weshalb jemals ein Ball über den grünen Rasen gerollt ist (Zitat Ralf Müller, Juni 2002). Und da man diesen Genius nicht einer Ausgabe abhandeln kann, wird es in der Nummer 18 einen 2. Teil geben.</p>
<p>Des weiteren blicken wir auf insgesamt rund 12 Jahre „Rolf Dohmen &amp; der KSC“ zurück. Es waren fürwahr spannende Jahre, in denen „Disco“ mit dem Verein als Spieler und Manager ( oder war es Geschäftsführer? Präsident? CEO?) je einmal auf und abstieg.</p>
<p>Weniger spektakulär verlief die KSC-Zeit bei Raimund Krauth und Gerd Komorowski. In den letzten Jahren agierte das Duo erfolgreich bei Fortuna Kirchfeld, ehe Krauth ein schwerer Schicksalsschlag traf.</p>
<p>Auch müssen die HELDEN! wieder einmal von einem KSCler Abschied nehmen. Der Ende vergangenen Jahres verstorbene Ex-Nationalspieler Horst Szymaniak kickte von 1959-61 beim KSC und war sicher nicht nur einer der besten Fußballer, sondern auch eine der schillerndsten Persönlichkeiten, die jemals das blau-weiße Trikot getragen haben. Skurrile Geschichten ranken sich um Westdeutschen, von denen wir an einige erinnern.</p>
<p>Auch Peter Zacher spielte einstmals beim KSC.  Dessen Karriere begann beim SC Freiburg, als an ein Badenova-Stadion noch nicht zu denken war und einem beim Freiburger Fußball nur der FFC in den Sinn kam. Am spannendsten waren aber seine Jahre bei Eintracht Bad Bad Kreuznach: Eine wilde Geschichte aus jener Zeit des deutschen Fußballs, als Mäzene noch das ganz große Rad drehen wollten.</p>
<p>Sie erhalten das Heft wie gewohnt zu jedem Heimspiel vor dem Clubhaus und bei einzelnen Verkäufern auf dem Stadiongelände. Zudem ab kommender Woche im Zeitschriftenhandel sowie auf der Geschäftsstelle und im Fan-Shop des KSC.<br />
<a href="http://www.heldenmagazin.de/bestllungabo/">Und natürlich hier</a></p>
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		<title>Die arbeitsscheue Bagage</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 07:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Rheinpfalz-Kolumne vom 23. Februar 2010
Gerd Kleppinger strahlte nach dem Spiel wie das legendäre Honigkuchenpferd. Der ehemalige KSC-Verteidiger (1982-84) ist heute unter dem einstmals ebenfalls das KSC-Trikot tragenden Hans-Jürgen Boysen (1980-85) Co-Trainer des FSV Frankfurt und war nach dem Abpfiff des sonntäglichen Spiels einfach nur erleichtert. „Wir brauchen die Punkte nötiger als ihr“, sagte er mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Rheinpfalz-Kolumne vom 23. Februar 2010</em></p>
<p>Gerd Kleppinger strahlte nach dem Spiel wie das legendäre Honigkuchenpferd. Der ehemalige KSC-Verteidiger (1982-84) ist heute unter dem einstmals ebenfalls das KSC-Trikot tragenden Hans-Jürgen Boysen (1980-85) Co-Trainer des FSV Frankfurt und war nach dem Abpfiff des sonntäglichen Spiels einfach nur erleichtert. „Wir brauchen die Punkte nötiger als ihr“, sagte er mir fest auf die Schulter klopfend und sogleich hinterherschiebend, daß der ganze Spieltag für seine Mannschaft gelaufen sei. Meine mitten in seine Euphorie hinein gehauchte Frage nach der Befindlichkeit des KSC nahm er soweit nicht ernst und versicherte er, daß dieser ganz bestimmt nicht in den Abstiegskampf hineinrutschen werde. Na, wenn er sich da mal nicht täuscht. Oder man unterstellt ihm eine erstaunliche Kenntnis der deutschen Semantik und deutet seine Antwort so, daß der KSC mit Existenzängsten nur deshalb nichts zu tun haben werde, weil er nämlich schon mittendrin steckt.</p>
<p><span id="more-1422"></span></p>
<h3>Keine Fraternisierung mit Markus Schupp</h3>
<p>Einerlei. Man sollte auf die guten Wünsche der Konkurrenten ohnehin nichts geben. Alles Taktik. So habe ich binnen eines halben Jahres den äußerst höflichen Trainer des SC Paderborn, André Schubert, zweimal auf der Pressekonferenz nach einem KSC-Spiel gesehen. Und beide Male versicherte er glaubhaft und mit sanftestem Augenaufschlag, daß der KSC bestimmt schon bald besser spielen und den Blick wieder nach oben richten werde. Beim ersten Mal saß noch Ede Becker neben ihm, vor ein paar Wochen war es Markus Schupp. Inzwischen mag es viele KSC-Fans geben, die es bedauern, daß man während einer Spielzeit nur zweimal gegeneinander spielt. Denn sie hätten wohl nichts dagegen, wenn Herr Schubert bald neben einem weiteren KSC-Trainer Platz nähme. Ja, der Frust ist groß beim badischen Anhang. Als der Trainer Mitte der 2. Halbzeit auf die Tribüne verwiesen wurde und sich hierbei als etwas zickig erwies, reagierte der KSC-Block so ganz anders, wie man es ansonsten gewohnt ist. Die Fraternisierung mit einem der Ihren blieb aus und wurde ihm mit Kraftausdrücken bedeutet, jetzt doch endlich den Anweisungen der Unparteiischen zu folgen.</p>
<h3>Der Kader hat mehr Möglichkeiten</h3>
<p>Zweifellos stecken Trainer und Mannschaft seit der Winterpause in einem Tief, das man zuvor schon hinter sich glaubte. Weshalb es nun derart hängt, kann oberflächlich und von außen nicht bewertet werden. Wenn man nur nach dem wöchentlichen Augenschein geht, dann fällt die aktuelle Bewertung allerdings verheerend aus und kann man froh sein, daß Ahlen, Koblenz und Frankfurt in der Vorrunde so weit unter dem Niveau der Liga geblieben sind. Selbst dafür, daß man erhebliche Verletzungsausfälle und hieraus folgend auch häufige Umstellungen zu verzeichnen hatte, sind die gezeigten Leistungen nicht zu erklären und bleiben sie unter den Möglichkeiten, die der Kader bietet. Lägen die Gründe für die Krise in Mißstimmungen begründet, so wäre dies äußerst ungünstig. Zumal sich die Zuschauer den Absturz gewiß nicht mehr lange bieten lassen werden.</p>
<h3>Frisch geduscht zum Kampf</h3>
<p>In sehr großer Zahl waren die Fans an den Bornheimer Hang gepilgert und hatten dann, nachdem sie sich durch den Schlamm gekämpft hatten, mit  ansehen müssen, daß ihre Mannschaft noch immer nicht zu wissen scheint, wo sie mittlerweile angekommen ist. Nach dem Spiel versuchte dann wohl Präsident Paul Metzger, im noch hinter der Tribüne stehenden Bus den Spielern Denkanstöße zu geben. Zeugen der befremdlichen Situation vermerkten hierbei weitaus aktiveren Widerstand unter den kickenden Angestellten, als sie noch kurz zuvor auf dem grünen Rasen gezeigt hatten. Dabei hätte es für sie noch schlimmer kommen können. Viele Karlsruher hatten den Service des Wochenend-Tickets der Bahn genutzt und waren mit Regionalzügen angereist. Es gab mal Trainer, die hätten den Mannschaftsbus nur mit dem Zeugwart zurückfahren und die frisch geduschte Bagage zum Bahnhof schicken lassen. Man ist überzeugt davon, daß die arbeitsscheuen Fußballtechniker spätestens in einem mit Fans vollgestopften Bummelzug das Kämpfen endlich gelernt hätten. Bis zum kommenden Sonntag, wenn der FCK in den Wildpark kommt, sollten sie es auf jeden Fall verstanden haben. Aber wenn nicht, dann müßte man sich wenigstens nicht mehr die Mühe machen, Gerd Kleppingers Worte interpretieren zu müssen. Ein Blick auf die Tabelle würde genügen.</p>
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		<title>Dringend Helfer gesucht</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 13:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Die Hefte]]></category>

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		<description><![CDATA[Dringend Helfer gesucht
Liebe KSC-Fans und Freunde der HELDEN!, zum Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag, 28. Februar,  wird die neue Ausgabe Nr. 17 erscheinen und im Stadion verkauft werden. Hierzu suchen wir nun wieder engagierte und zuverlässige Leute, die uns beim Verkauf unterstützen möchten.Für jedes verkaufte Heft erhaltet Ihr 50 Cent.
Der Verkauf liefe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Dringend Helfer gesucht</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Liebe KSC-Fans und Freunde der HELDEN!, zum Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag, 28. Februar,  wird die neue Ausgabe Nr. 17 erscheinen und im Stadion verkauft werden. Hierzu suchen wir nun wieder engagierte und zuverlässige Leute, die uns beim Verkauf unterstützen möchten.Für jedes verkaufte Heft erhaltet Ihr 50 Cent.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Der Verkauf liefe über insgesamt ca. 2 ½ Stunden (ca. 2 Stunden vor Spielbeginn,11.3o Uhr bis 13 Uhr, sowie ½ Stunde nach Spielende).</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Wenn jemand nur vor dem Spiel kann oder möchte, so ist das aber auch kein Problem, jede Hilfe zählt!!!</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Bei Interesse meldet Euch bitte schnell unter redaktion@heldenmagazin.de oder 0721 – 354 9 345</div>
<p>Liebe KSC-Fans und Freunde der HELDEN!, zum Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag, 28. Februar,  wird die neue Ausgabe Nr. 17 erscheinen und im Stadion verkauft werden. Hierzu suchen wir nun wieder engagierte und zuverlässige Leute, die uns beim Verkauf unterstützen möchten.Für jedes verkaufte Heft erhaltet Ihr 50 Cent.</p>
<p>Der Verkauf liefe über insgesamt ca. 2 ½ Stunden (ca. 2 Stunden vor Spielbeginn,11.3o Uhr bis 13 Uhr, sowie ½ Stunde nach Spielende).</p>
<p>Wenn jemand nur vor dem Spiel kann oder möchte, so ist das aber auch kein Problem, jede Hilfe zählt!!!</p>
<p>Bei Interesse meldet Euch bitte schnell unter redaktion@heldenmagazin.de oder 0721 – 354 9 345</p>
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		<title>Karlsruhe wird zum Katastrophengebiet</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 07:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rheinpfalz-Kolumne vom 15. Februar 2010
Nein, ich war am Samstag nicht im Stadion. Kränkelnd saß ich zu Hause und verfolgte „not amused“ die Ereignisse im Wildparkstadion per Internet und Radio. Zeugen berichteten mir hernach nichts, das meine negativen Eindrücke abgeschwächt hätte. Vor kurzem war von KSC-Fans zu lesen und zu hören, daß sie mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Rheinpfalz-Kolumne vom 15. Februar 2010</em></p>
<p>Nein, ich war am Samstag nicht im Stadion. Kränkelnd saß ich zu Hause und verfolgte „not amused“ die Ereignisse im Wildparkstadion per Internet und Radio. Zeugen berichteten mir hernach nichts, das meine negativen Eindrücke abgeschwächt hätte. Vor kurzem war von KSC-Fans zu lesen und zu hören, daß sie mit den Worten des Sportdirektors Arnold Trentl, der KSC befände sich in einer Übergangssaison, überhaupt nicht einverstanden seien. Nun, vielleicht haben die jüngsten Leistungen und Ergebnisse denjenigen die Erkenntnis gebracht, daß es im Fußball nicht weiterführt, Wunsch und Realität nicht von einander trennen zu können, oder besser gesagt, zu wollen. Die eigentlichen Leistungsträger waren und sind verletzt oder außer Form, und die jungen Leute können nicht alles richten. Jetzt ist auf allen Seiten Geduld gefragt. Natürlich nährten sporadisch aufflackernde Leistungsschübe die Hoffnung, daß doch noch alles gut werden könnte. Aber bei Nüchternheit besehen reiht sich der Verein in seiner gesamten Mittelmäßigkeit in das Bild jener Stadt ein, in der er seine Heimat hat. Was den einen der Wahn von der ewigen Zugehörigkeit zur Bundesliga ist, ist den anderen die Kombi-Lösung. Es würde nicht wundern, wenn in den nächsten Wochen die aus Katastrophengebieten bekannten Elendszüge zu beobachten wären, die diese erbärmliche Trümmerlandschaft nur noch verlassen wollen. In der Pfalz sollte man sich am besten sofort um geeignete Notunterkünfte bemühen, oder alternativ die Vollsperrung, besser noch Sprengung der Rheinbrücken vorbereiten.</p>
<p><span id="more-1416"></span></p>
<h3>Dorfdeppen und Trottel</h3>
<p>Ein Freund schrieb mir gestern Abend noch eine E-Mail. Offenbar unter Schock des nachmittäglichen Geschehens stehend teilte er mir seine ganze Traurigkeit mit. Seine Endzeitstimmung gesteigert hatte offenbar eine Nachricht, die er zuvor von einem im Ausland weilenden Freund und FCK-Fan erhalten hatte. Jener hatte seine Eindrücke, so schnoddrig wie in Mails üblich, wie folgend formuliert: „Ich gucke grad KSC-Cottbus und amüsiere mich über die Karlsruher Verantwortlichen, die aufgrund der Schneeballschmeißerei alle in der Halbzeit interviewt werden. Das sind ja echt alles totale Dorfdeppen. Eben hatten sie diesen Präsidenten, wie der geredet hat. Und davor einen, der mich an den Trottel bei unserem Verein erinnert hat, der immer mit dem Eiskoffer über den Platz gelaufen kam, wenn sich einer verletzt hatte, und die Trikots gewaschen hat. Dazu noch diese tollen Ultra-Fans &#8211; meine Sympathien für den KSC sind nicht gerade gestiegen in den letzten 60 Minuten.“ Fürwahr harte Worte, noch brutaler als ein Schuß von Kalli Struth. In Sinn und Ausdruck teile ich sie nicht, zumal der Beobachter wohl nur gesehen hat, was er denn sehen wollte. Aber dennoch ist es interessant, wie der KSC auf emotional Unbeteiligte denn so wirkt und was die negative Berichterstattung und Außenwirkung des Vereins in den vergangenen Monaten  anrichten konnte. Es wird wichtig sein, daß der Trend der nächsten Wochen sowohl sportlich als auch organisatorisch nach oben zeigt.</p>
<h3>Nicht mehr zum hingehen oder -schauen</h3>
<p>Gottlob hat sich mein Freund nicht aus nächstgelegenen Fenster gestürzt, obwohl es für solch eine endgültige Maßnahme in der Menschheitsgeschichte wohl kaum jemals verständlichere Gründe gegeben haben mag, als die an ihn ergangene Bestandsaufnahme eines Lauterer Beobachters. Er selbst analysierte für sich, daß es wohl nur mit seinen Jugenderinnerungen zusammenhinge, daß er noch immer und trotz allem am KSC hängt. Angesichts der Selbstdemontage eines Vereins, der aufgrund seines Charmes und seiner Geschichte eigentlich leicht zu einer Kult-Marke auszubauen wäre, ist dies ein zutiefst resignierendes Fazit. Doch es hilft alles nichts, es ging „da draußen“ schon des öfteren derart unleidlich zu, daß man am liebsten gar nicht mehr hingegangen wäre oder gar zugeschaut hätte. Am Mittwoch wartet im Nachholspiel der TSV 1860 München. Bis dahin bin ich bestimmt wieder soweit gesundet, daß ich mich auf den Weg in den Wildpark machen werde. Hoffentlich werde ich nicht der einzige sein.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bingo! Provokation geglückt…</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.de/2010/02/19/bingo-provokation-gegluckt%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 07:53:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rheinpfalz-Kolumne vom 9. Februar 2010
In der heutigen Zeit ist es so, daß es Ausbildung und Beruf mit sich bringen, seine Heimat verlassen und sich weit weg von den gewohnten Maultaschen und Dambedeis niederlassen zu müssen. Berlin, Köln, München – in vielen Städten leben heute viele Badener. Nur nicht in Hamburg. So scheint es zumindest, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die Rheinpfalz-Kolumne vom 9. Februar 2010</em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;">In der heutigen Zeit ist es so, daß es Ausbildung und Beruf mit sich bringen, seine Heimat verlassen und sich weit weg von den gewohnten Maultaschen und Dambedeis niederlassen zu müssen. Berlin, Köln, München – in vielen Städten leben heute viele Badener. Nur nicht in Hamburg. So scheint es zumindest, wenn ich an das vergangene Wochenende an der Elbe zurückdenke. Im gesamten Stadtgebiet waren die Bürgersteige von einer zentimeterdicken Eisschicht gepanzert, die zudem spiegelglatt war. Mag es einen am Oberrhein zwar oft zur Weißglut treiben, wenn der pflichtbewußte Nachbar am Sonntagmorgen schon um 6 Uhr die Gehwege mit mehr Lärm als Talent von Schnee und Eis zu befreien beginnt, so lernt man solchen Eifer nach nur 3 Tagen in der Fremde wert zu schätzen. Es ist nur zu hoffen, daß sich das Verletzungspech der KSC-Profis nun nicht auch noch auf die rund 1.700 mitgereisten Fans übertragen hat und alle heil nach Hause gekommen sind.</span></em></p>
<p><span id="more-1413"></span></p>
<h3>Die Pure Lust auf Provokation …</h3>
<p>Obwohl – es gibt scheinbar so einige, denen ein satter Überschlag mit wuchtiger Landung auf dem Hinterkopf mal so richtig gut getan hätte. Denn im Gästeblock hatten einige mitgereiste Schlachtenbummler – hier paßt dieses Wort auch heute noch – nichts Besseres zu tun, als kurz ein Transparent mit einer nur als dumm zu bezeichnenden Aufschrift in die eiskalte Höhe zu stemmen. Hierbei positionierte man sich mittels Verwendung der Vereinsfarben des FC St. Pauli als politisch weitab der rechten Seitenlinie. Selbstverständlich wäre es hanebüchen, Supporters und KSC-Fans allgemein als inhaltlich hinter solchen Sprüchen stehend zu verorten. Denn die KSC-Fans und ihr Dachverband – eben die Supporters – haben im vergangenen Jahrzehnt viel dafür getan, den Block zu entpolitisieren. Über diesen Erfolg herrscht längst Konsens. Ebenso ist davon auszugehen, daß die verursachenden Herrschaften weniger von einer politischen Manifestierung, sondern mehr von der puren Lust auf Provokation geleitet waren. Bingo, dies sei hier zugegeben, das hat denn auch funktioniert. Denn der antifaschistische Reflex ist heutzutage nicht mehr alleine das Privileg vermeintlich lichtscheuer Gestalten mit bunten Haaren und schwarzer Kleidung, sondern er ist auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Gott sei Dank, das war schon einmal anders. Trotzdem wäre es nett, wenn sich KSC-Fans nicht – wie am Millerntor geschehen – bedroht fühlen würden und angewidert aus dem Block entfernen müßten, weil sie eine derartige Unterstützung ihres Vereins nicht mehr ertragen können.</p>
<h3>… und Distanzierung</h3>
<p>Solche Fluchtreflexe trägt mittlerweile auch so mancher Verantwortungsträger zur Schau und bezieht sich nicht auf mindestens 65 Jahre zurückliegende Ereignisse oder Personen, sondern auf solche von noch vor ein paar Monaten. Hier heißen die Schuldigen Rolf Dohmen und Edmund Becker, weil sie deren Nachfolgern eine den Ansprüchen nur so wenig genügende Truppe hinterlassen hätten. Der gemeine Betrachter erfaßte diese Situation jedoch schon im August und empfindet diese Verlautbarungen gewiß nicht als Überraschung. Im Gegenteil fragt er sich, weshalb er für seinen Experten- und Wissensvorsprung nicht ebenso gut bezahlt wird wie ein Vereinsangestellter. Tags darauf auf die Außenwirkung der jetzigen KSC-Mannschaft angesprochen, umspielte die Lippen des ehemaligen KSC- und heutigen St. Pauli-Verteidigers Carsten Rothenbach ein sanftes Lächeln. Zu keinem Zeitpunkt des Spiels am  Freitag sei ihm und seinen Mannschaftskameraden auch nur der Gedanke gekommen, daß man gegen den KSC Punkte verlieren könne. Viel zu spielerisch sei dieser die Begegnung angegangen und fehlten ihm die „Brocken“, die sich ihrer Aggressivität und Leidenschaft in den Weg gestellt hätten. Er schloß mit dem Fazit; daß man in dieser Spielklasse so nicht bestehen kann. Der KSC-Fan weiß schon lange, daß sein Klub in der falschen Liga spielt. Aber fragen, in welche er denn momentan gehöre, mochte er diesen Experten lieber nicht.</p>
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		<title>Ein neues Provisorium für ein altes Stadion</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 08:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Rund um den KSC]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war am 1. März des vergangenen Jahres: Spätestens als auf dem Adenauerring in Höhe der Gegengeraden neben Feuerwerkskörpern auch noch ortsfremde Objekte wie ein Barhocker durch die Luft flogen, wurde deutlich, daß etwas gänzlich schief gegangen war. Wenige Minuten zuvor war das Bundesligaspiel des Karlsruher SC gegen den VfB Stuttgart, das die Badener mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Es war am 1. März des vergangenen Jahres: Spätestens als auf dem Adenauerring in Höhe der Gegengeraden neben Feuerwerkskörpern auch noch ortsfremde Objekte wie ein Barhocker durch die Luft flogen, wurde deutlich, daß etwas gänzlich schief gegangen war. Wenige Minuten zuvor war das Bundesligaspiel des Karlsruher SC gegen den VfB Stuttgart, das die Badener mit 0:2 verloren hatten, abgepfiffen worden und gingen Teile der jeweiligen Anhängerschaft nun in eine lebhafte Verlängerung. Die Sicherheitskräfte hatten hierbei erhebliche Mühe, die rücksichtslos geführten Ausschreitungen zu beenden und gerieten in der Hitze des Gefechts sogar handgreiflich mit unbeteiligten Zuschauern aneinander, die ob der chaotischen Situation weder nach vorne oder hinten ausweichen konnten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span id="more-1409"></span></p>
<h3>Gegenseitige Provokationen</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Als Hauptursache solch unübersichtlicher Gemengelagen gilt die schon seit Jahren   unbefriedigende Situation, daß die Busse der Gästefans mangels Alternativen auf dem nur über den Adenauerring zu erreichenden Birkenparkplatz abgestellt werden müssen und somit die Fan-Ströme der Auswärtigen regelmäßig mit dem abfließenden PKW- und Fußgängerverkehr in Richtung Durlacher Tor kollidieren. Dieses Kreuzen der Fan-Gruppen verursacht oftmals Streß und Ärger, da gegenseitige Provokationen nicht ausbleiben oder gar gezielt gesucht werden. Nach besagtem Derby war nun klar, daß es so nicht weitergehen könne und ging man im Polizeipräsidium Karlsruhe nur um so energischer eine alte Forderung an, um die Situation zu entspannen –  die Verlegung des Parkraums für Gäste- und Shuttle-Busse auf den Vorplatz des Gästeeingangs. Zumal bis zum heutigen Zeitpunkt noch völlig offen ist, wann ein Umbau an alter Stelle oder die Errichtung einer neuen Arena an anderem Ort, verbunden mit einer ordentlichen Fan-Separierung, möglich sein wird. Nun werden in den nächsten Wochen einige Bäume weichen müssen und ein leichter Kies-Split-Belag angelegt. Die Zustimmung der städtischen Ämter ist erteilt und haben erste Arbeiten bereits begonnen. Am Ende werden dort zehn Reisebusse ihren Platz finden und die Shutlebusse der Gästefans, die mit Sonderzügen anreisen, in unmittelbarer Nähe zum Stadioneingang halten können. Damit wird ein direktes Aufeinandertreffen der Fangruppen künftig vermieden werden. Gut für die Polizei, die hierdurch davon ausgeht, mit weitaus weniger Einsatzkräften als bisher die Heimspiele des KSC begleiten zu müssen.</p>
<h3>Kein schlüssiges Sicherheitskonzept</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Zweifellos kann diese Maßnahme nur als eines der vielen Provisorien rund um das nun schon 55 Jahre alte Wildparkstadion gelten. Bei der damaligen Errichtung waren die heutigen Probleme noch nicht absehbar. Hierzu zählen nicht nur die Verkehrsentwicklung, sondern auch die gewaltig gestiegene Anzahl mitreisender Gästezuschauer. Das Phänomen einer gänzlich gewandelten Fan-Kultur hat die Anlage förmlich überrollt. „Dieser neue Busparkplatz reicht  für ein schlüssiges Sicherheitskonzept nicht aus“, sagt daher Friedhelm Werle, der Beauftragte für Stadionsicherheit des KSC. In der Vergangenheit versuchte man öfters, mit Blocksperren das Abfluten der jeweiligen Fan-Gruppierungen zu ordnen. Werle beobachtete hierbei allerdings eher kontraproduktive Ergebnisse. Anstatt einer Beruhigung hatte diese Maßnahme oft das genaue Gegenteil erreicht und wurden die Leute nur noch gereizter, erinnert er sich.</p>
<h3>Willkür ist problematisch</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Einsatzleiter Fritz Rüffel von der Karlsruher Polizei teilt Werles Ansicht ob der Effizienz solcher Zwangsmaßnahmen und holt sogar noch weiter aus. „Was würden Sie sagen, wenn Sie willkürlich eingesperrt würden? Das ist rechtlich sehr problematisch“, stellt der Beamte fest. Denn entgegen den Verhältnissen in den neuen Stadien hat der Wildpark mit jeweils einem großen Sitz- und Stehplatzbereich für Gästefans nicht jene kompakteren Blöcke, mit denen man die aktiven Fans von Familien mit Kindern trennen könne. Und jenen könne man nicht vermitteln, jetzt doch bitte noch eine Dreiviertelstunde im Stadion bleiben zu müssen und somit nicht zu Auto oder Zug zu können.</p>
<h3>Eine Eiche muß weichen</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Den nun eingeleiteten Baumaßen waren in den vergangenen Monaten umfangreiche Untersuchungen vorausgegangen und auch ein Gutachten eingeholt. Denn das Stadion liegt in einem Landschaftsschutzgebiet und sind die periodisch wiederkehrenden Kämpfe von Stadt und Verein bekannt, wenn auch nur ein Baum im Wege steht und weichen soll. Dieses Mal ging aber soweit alles glatt &#8211; „wenn auch schweren Herzens“, wie Dietmar Schaber vom städtischen Tiefbauamt eingesteht. Nur um eine alte Eiche gab es ausführliche Diskussionen. Da die alte Dame jedoch ohnehin schon ihren Kampf gegen den natürlichen Verfall bald  verloren und wegen Astbruchgefahr eine dauerhafte Gefahr für Fans und Polizei dargestellt hätte, mußte sie schließlich weichen. Schaber versichert: “Ihr Stamm wird demnächst an einen Platz im Hardtwald verbracht, wo Insekten und Mikroorganismen weiterexistieren können“.</p>
<h3>Zu wenige Beamte</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Mit Energie Cottbus, dem 1. FC Kaiserslautern und Hansa Rostock stehen Polizei und Verein in der Rückrunde noch drei Risikospiele ins Haus. Spätestens zum Auftritt der Lausitzer am 2. Februar-Wochenende sollen die Arbeiten daher abgeschlossen sein. Wobei die neuen Busparkplätze für die Fans der beiden Ostvereine zwar bestimmt, für die des FCK allerdings gewiß nicht ausreichen werden. „Der FCK ist eine andere Situation“, lacht Rüffel, obwohl ihm beim Gedanken an den 29. Februar der Sinn eigentlich nicht nach Heiterkeit steht. Denn die Fans der Pfälzer werden sich der schieren Masse wegen über das ganze Stadion verteilen und auch ihre An- und Abreisewege individuell gestalten. „So viele Beamte haben wir nicht, um alle Straßen und Wege von der Waldstadt bis zur Linkenheimer Landstraße zu überwachen, stöhnt er. Wobei der Betrachter hofft, daß zumindest in der Westentasche mitgeführte Barhocker auffallen werden.</p>
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		<title>Der 2. HELDEN!abend</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungs-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Vorankündigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 5. Februar tritt der KSC zum Wettbewerbsspiel der 2. Bundesliga beim F.C. St. Pauli an. Wir fahren mit an Elbe und Alster und bieten all denjenigen, die sich dort gleich ein ganzes Wochenende gönnen, noch eine blau-weiße Verlängerung an: Den 2. HELDEN!abend.
Zu diesem Anlaß lesen wir nicht nur zum Teil unveröffentlichte Texte aus den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><a rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.de/wp-content/uploads/heldenabend_hh_gross.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1404" title="Zum Vergößern bitte auf's Bild klicken" src="http://www.heldenmagazin.de/wp-content/uploads/heldenabend_hh_klein.png" alt="Zum Vergößern bitte auf's Bild klicken" width="160" height="235" /></a>Am 5. Februar tritt der KSC zum Wettbewerbsspiel der 2. Bundesliga beim F.C. St. Pauli an. Wir fahren mit an Elbe und Alster und bieten all denjenigen, die sich dort gleich ein ganzes Wochenende gönnen, noch eine blau-weiße Verlängerung an: Den 2. HELDEN!abend.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Zu diesem Anlaß lesen wir nicht nur zum Teil unveröffentlichte Texte aus den HELDEN! und unserem Bildband </span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><em>im Wildpark</em></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;">, sondern bitten auch noch zu einer hochinteressanten Gesprächsrunde mit den ehemaligen KSC-Spielern Carsten Rothenbach und Klaus Zaczyk.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Den heutigen Verteidiger vom Millerntor kennt man hierzulande noch sehr gut, klar. Aber wer ist Klaus Zaczyk? Der Nordhesse wechselte 1963 vom VfL Marburg in den Wildpark und war in der Premierensaison 1963/64 der jüngste Bundesligaprofi. Bis zum Bundesligaabstieg 1968 blieb er dem KSC treu und wurde somit zum Zeitzeugen der ersten Bundesligaära unseres Klubs. Über den 1. FC Nürnberg wechselte er 1969 zum HSV, mit dem er 1976 den DFB-Pokal holte und 1977 Europapokalsieger der Pokalsieger wurde. Zaczyk bestritt insgesamt 400 Bundesligaspiele und erzielte 61 Tore.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Wir gehen also davon aus, daß es ein interessanter Abend wird.<span style="font-family: Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif;"> </span></span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Datum und Uhrzeit: Samstag, 6. Februar 2010, 20.30 Uhr<br />
Ort: „Urknall“, Sartoriusstr. 14 in Hamburg-Eimsbüttel<br />
Info: <a href="http://www.urknall-hh.de" target="_blank">www.urknall-hh.de</a></span></p>
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		<title>Mit dem Herzen eines Fans</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 08:06:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Dienstagabend vergangener Woche war das Clubhaus des KSC dicht gefüllt. Hinten drängten sich sogar die Menschen um die verbliebenen Stehplätze. Der Grund für diesen Massenauflauf war ungewöhnlich: Das Präsidium um Präsident Paul Metzger hatte die Mitglieder zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um sie über den derzeitigen Stand der Dinge zu unterrichten und mit Gerüchten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Am Dienstagabend vergangener Woche war das Clubhaus des KSC dicht gefüllt. Hinten drängten sich sogar die Menschen um die verbliebenen Stehplätze. Der Grund für diesen Massenauflauf war ungewöhnlich: Das Präsidium um Präsident Paul Metzger hatte die Mitglieder zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, um sie über den derzeitigen Stand der Dinge zu unterrichten und mit Gerüchten und Unterstellungen aufzuräumen, die es von Beginn an so treu begleiten und charakteristisch geworden sind wie bei Donald Duck das Unglück. Eine zweifellos ungewöhnliche Herangehensweise, keine Frage. Aber da man sich am Adenauerring von einer Presse umzingelt fühlt, die sich aus Sicht der Offiziellen ebenso hartnäckig wie vornehmlich auf jede Ungeschicklichkeit konzentriert und hierbei die positiven Arbeitsnachweise des Trios vernachlässigt, erschien dieser direkte Weg der Kontaktaufnahme zur Basis wahrscheinlich als die einzig noch verbliebene Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit mitzuteilen. Es war ein wichtiger Abend für das Präsidium. Und er verlief gut. So gut, daß die überwältigende Mehrheit der Anwesenden mit dem Gefühl nach Hause gehen durfte, daß sich doch mehr auf einem guten Weg befindet, als man hatte befürchten müssen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT"><span id="more-1398"></span></p>
<h3>Eine kommunikative Trümmerlandschaft geerbt</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Hierzu bedurfte es nicht viel und sagten die Verantwortlichen zu manchen Themenbereichen nur wenig Neues. Substantiell erhellte sich allerdings so manches, und das spürten die Mitglieder auch. Mit den Personalentscheidungen für Markus Kalusche als neuer kaufmännischen Leiter der Geschäftsstelle und Arnold Trentl als sportlicher Leiter ist eine wichtige Kompetenz- und Aufgabentrennung gelungen, die die ungünstige Konstellation der Raase-Ära, daß sich alle Entscheidungsbefugnis auf die Person Rolf Dohmens konzentrierte, aufhebt. Zudem steht man mit Stadt und Oberbürgermeister hinsichtlich des Stadionum- oder Neubaus wieder in vertrauensvollem Kontakt und wurde man vom Oberlandesgericht auch in der Ansicht bestätigt, mit Michael Kölmel zu einem wirtschaftlich vertretbaren Vergleich kommen zu müssen. Angesichts der kommunikativen Trümmerlandschaften, welche die Vorgänger in diesen Punkten hinterlassen hatten, fürwahr alles keine Selbstverständlichkeiten, tolle Erfolge und äußerst wichtig für die Zukunft des Vereins.</p>
<h3>Für Karlsruher Verhältnisse nicht schlecht!</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Das bunt gemischte Publikum – von alt bis jung, vom Supporter bis zum Geschäftsmann war alles vertreten – nahm die Ausführungen dankbar auf. Seit Monaten wird ihr Verein, also sie selbst, bundesweit vorgeführt und lächerlich gemacht. Man habe sich einen Alkoholiker und Tölpel in jeder Vereins- und Lebenslage zum Präsidenten gewählt, wurde und wird in den Medien berichtet. Da tat ein solcher Abend gut. Daß Fragen bleiben – geschenkt. Ebenso, daß die Macher wohl auch künftig Angriffsflächen bieten werden. Metzger gestand Fehler ein, und das mehr als er mußte. Er, der „mit dem Herzen eines Fans“ die Aufgabe beim KSC angegangen war. Hemmungslos wurde heftiger Beifall gespendet, als sich Mitglieder des einflußreichen Freundeskreises des Vereins erhoben und sich vehement gegen die „Medienhetze der Pressemeute“ wandten. Sehr löblich war hierbei, wie sich Metzger mehrmals schützend vor einen sich besonders angesprochen fühlen Müssenden stellte.</p>
<h3>„Der Kerle kann des!“</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Auch der Redebeitrag Trentls wurde mit großem Beifall quittiert. Gelächter und Unruhe gab es nur, als er, der sich bereits mit den Vorgängern der heute Handelnden gut verstand, selbst die letzte Saison als „auch nicht so schlecht“ bewertete. „Für Karlsruher Verhältnisse“ schob er korrigierend hinterher. Vergeblich. Dennoch traf er den entscheidenden Nerv, in dem er den KSC als das definierte, was er ist und bleiben wird. Ein Ausbildungsverein, für den jedes Jahr der Erstklassigkeit dauerhaft ein Geschenk sein wird. Trentl, dem bescheinigt wird, jedes Festzelt alleine bei Laune halten zu können, holte die Anwesenden schließlich mit einem Seitenhieb auf die TSG Hoffenheim  erfolgreich wieder zurück und erntete heftigen Applaus. Wie sagte doch ein Sitznachbar: „Der Kerle isch gut, der macht des!“ Bestimmt, ganz gewiß. Dennoch hätte man es gerne gesehen, wenn der neue Sportmanager nicht über ganz so viele „Kontakte zur Fußballszene“ verfügt hätte. Hier wurde ein Neuanfang verpaßt.</p>
<h3>Ungeschicklichkeiten sind bekannt</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Spannend wurde es letztlich, als Metzger darauf zu sprechen kam, daß die Honorarvereinbarung mit den am Kölmel-Prozeß beteiligten Anwälten des Vereins überprüft werden sollen, da der Verdacht bestünde, daß diese erheblich überhöht seien. Ähnlich hoch waren wohl auch die Erwartungen des Bretteners vor der Veranstaltung. Sichtlich erleichtert tat er kund, einen ganzen Berg an Akten dabeigehabt zu haben, um auf Nachfragen antworten zu können. Daß diese derart ausblieben, hatte er wohl nicht gedacht. Andererseits waren die Fehler und Ungeschicklichkeiten der Neuen von der Lokalpresse in den vergangenen Monaten derart ausführlich ausgeleuchtet worden, daß man seitens des Publikums ein Nachkarten offenbar für nicht notwendig erachtete. Und daß Metzger &amp; Co. an diesem Abend dennoch so breite Sympathiebekundungen erhielten, spricht Bände über die Befindlichkeit der Mitglieder – und die Relevanz des einen oder anderen Medienvertreters.</p>
<h3>Der KSC war wer, ist wer, bleibt wer!</h3>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="LEFT">Der KSC, soviel wurde wieder einmal deutlich, ist ein seltsamer Verein. Arno Glesius gab als Ziel aus, innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre in die Bundesliga zurückkehren zu wollen. Deutlich gesagt ist das kein Ziel, sondern ein ehrliches Eingestehen der eigenen (Un)Möglichkeiten: Man wird Glück brauchen. Gefangen in der Tradition des erfolgreichen und ambitionierten Großclubs der fünfziger Jahre und der rauschhaften, aber leider nicht dauerhaften  Europapokalära der neunziger Jahre, wirkt der KSC also wieder einmal auf sich zurückgeworfen. Ein subbürgerlicher, einfacher Klub, der es mit allen Unzulänglichkeiten aber seit 60 Jahren dauerhaft geschafft hat, zu den besten deutschen Fußballadressen zu gehören. Nur ein Jahr war man drittklassig, und selbst in den 24 Jahren Zweitklassigkeit stets nach oben ausgerichtet. Kurz gesagt: Man hat etwas vorzuweisen. Anderen Traditionsklubs erging es weitaus schlimmer. Wie steht doch am Georg-Melches-Stadion an der Essener Hafenstraße zu lesen? „RWE war wer, ist wer, bleibt wer!“ Gute Worte, die der KSC unter Austausch der ersten drei Buchstaben für sich adaptieren könnte.</p>
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		</item>
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		<title>Ein verstörendes Signal</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 07:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der vergangene Freitag hielt für den KSC und seine Freunde allerlei Erkenntnisgewinn bereit. Einerseits sportlich, wobei die Mannschaft in Aachen die in sie gesetzten Vertrauens- und Zuversichtsvorschüsse zum wiederholten Male nicht einlösen konnte. Hinten, vorne und in der Mitte hat man kaum Leistungsfähiges gesehen, das die Mannschaft in den kommenden Monaten noch nach vorne spülen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der vergangene Freitag hielt für den KSC und seine Freunde allerlei Erkenntnisgewinn bereit. Einerseits sportlich, wobei die Mannschaft in Aachen die in sie gesetzten Vertrauens- und Zuversichtsvorschüsse zum wiederholten Male nicht einlösen konnte. Hinten, vorne und in der Mitte hat man kaum Leistungsfähiges gesehen, das die Mannschaft in den kommenden Monaten noch nach vorne spülen könnte. Daß die wechselnden Verantwortlichen der vergangenen Jahre der Truppe immer wieder die spieltechnischen Voraussetzungen für die jeweilige Spielklasse attestierten, mag zwar nicht unbedingt falsch gewesen sein. Doch ein Fußballverein hat nicht den ewigen Kredit eines Langzeitstudenten, der sich irgendwann einmal auf seinen Hosenboden setzen und Versäumtes kraft seiner unbedingt vorhandenen Intelligenz wird nachholen können. Im Gegenteil, für einen Klub gibt es einen solchen Punkt Null nicht. Alles fließt, und hält er nicht zeitnah dagegen, so wird er weggespült. Der KSC hatte in seiner Geschichte schon schlechtere, aber erfolgreichere Mannschaften. Wäre dies nicht so gewesen, dann gäbe es ihn nicht mehr.</p>
<p><span id="more-1393"></span></p>
<h3>Unverständnis und Kopfschütteln</h3>
<p>Andererseits gab es am Freitag für den Verein abseits des Rasengevierts noch eine weitere Wahlstatt – das Oberlandesgericht in Karlsruhe. Dort müssen sich nach Aussagen von Anwesenden ebenso bizarre wie groteske Szenen abgespielt haben, für die die Rechtsanwälte des KSC verantwortlich zeichneten. Jene hatten es in den vergangenen Tagen zum wiederholten Male geschafft, die Entscheidungsträger des Vereins zu verunsichern. Und zwar mit dem bewährten Schreckgespenst, daß sich die Verantwortlichen für einen etwaigen Kompromiß mit dem Leipziger Geschäftsmann ziemlich sicher des Verdachts der Untreue und alsbald einem Verfahren wegen Untreue ausgesetzt sähen. Was in den Räumlichkeiten am Adenauerring so gut funktionierte, löste nun am Freitag bei Gericht und Publikum nur noch Unverständnis und Kopfschütteln aus.  Daß die Anwälte über den für sie selbst und den KSC peinlichen Urkundenprozeß hinaus noch diverse Joker im Ärmel haben, erscheint  unmöglich.</p>
<h3>Ein perfides Spiel</h3>
<p>Wie sagte doch Michael Kölmel in einem Interview mit dem Heldenmagazin noch im vergangenen Sommer (<a href="http://www.heldenmagazin.de/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-16/"> HELDEN! Nr. 16</a>): <em>Ich habe den leisen Verdacht, daß die ganze Angelegenheit auf der Gebührenschinderei eines Anwaltes beruht, der zum KSC Zugang hat. Er hatte kurz zuvor die Kanzlei gewechselt und dieser dann ein „fettes“ Mandat mitgebracht. Und diejenigen, die den Verein aktuell vor Gericht vertreten, haben sich inzwischen sogar selbständig gemacht. Klar, das kann man machen – denn auf Vorgabe der DFL hat der KSC das Geld zurücklegen müssen, sodaß ihre Bezahlung gesichert ist. Diese Kanzlei wird am Ende mit bis zu 750.000 Euro nach Hause gehen. Davon kann man sich natürlich selbständig machen! Verständlich, daß man zum Präsidium geht, sagt, der Vertrag sei ungültig und „Ihr macht Euch haftbar, wenn Ihr den Kölmel weiterhin bezahlt“. So haben sie die eingefangen. Die klaren Sieger werden ausschließlich die Anwälte sein, ein perfides Spiel.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Daher auch mein Angebot, unabhängig von den Anwälten zu einem Ausgleich zu kommen. Ich bin weiterhin zu einem solchen bereit. Aber wenn man es darauf ankommen lassen möchte, dann bitte. </em></p>
<p><em> </em></p>
<h3>Der Kompromiß ist notwendig</h3>
<p>Eben – genau dies sollte man nicht und wäre der KSC gut beraten, sich von seinen Rechtsbeiständen in der Sache Kölmel mit sofortiger Wirkung zu trennen und den Spuk mit dem immer noch möglichen Kompromiß zu beenden. Und angesichts dieser Erfahrungen sollte man sich ebenso schleunigst mit den Forderungen des Kaiserslauterer Architektenbüros Fiebiger auseinandersetzen. Denn wer weiß – auch in dieser Angelegenheit war vom Vorgängerpräsidium stets nur Beruhigendes zu hören gewesen und würde es nicht wundern, wenn dies nur geschehen wäre, um das eigene Denkmal nicht zu beschädigen.</p>
<h3>Unruhe und ein schlechtes Gefühl</h3>
<p>Ebenso beschädigt fühlt man sich von der momentanen Favoritenrolle des Verwaltungsrates Arnold Trentl für das Amt des Sportdirektors beim KSC. Es geht jetzt nicht darum, die tatsächlichen oder vermeintlichen Qualitäten Trentls umfassend zu bewerten. Vielmehr ist es eine sich verstärkende innere Unruhe, ein schlechtes Gefühl, das den Betrachter umtreibt. Das neue Präsidium hatte einen grundlegenden Neuanfang versprochen, der alle Ebenen des Vereins betreffen und diese im Sinne des Vereins – und nicht von Einzelinteressen – für die Zukunft ausrichten sollte. Wie Trentl, der sich im und um den Verein seit vielen Jahren gut eingerichtet hat, für einen solch unbelastenden Neuanfang würde stehen können, ist von außen nicht ersichtlich. Zumal die Stelle des Sportdirektors vom Verein bundesweit ausgeschrieben worden war. Daß sich auf diese Annonce hin niemand beworben haben soll, der den Ansprüchen und Notwendigkeiten des Vereins entsprochen haben könnte, ist kaum zu glauben. Und nährt die Vermutung, daß  keine qualitativen Entscheidungskriterien angelegt wurden. Es ist beim KSC in den vergangen Monaten und Jahren vieles schiefgelaufen, das es nach dem gesunden Menschenverstand bei weitem nicht hätte  dürfen. Doch die in diesen Tagen fallende Entscheidung für den Sportdirektor könnte noch verstörender sein als alles zuvor. Und das will etwas heißen.</p>
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