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	<title>Auf, Ihr Helden! &#187; Fußball-Gespräche</title>
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	<description>Das Magazin für Fußballzeitgeschichten rund um den KSC</description>
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		<title>„Aus dem Wald heraus &#8230; die Flutlichtmasten!“</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 16:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußball-Gespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser hunderttausendster Besucher über seinen KSC \ Im November suchten wir den \hunderttausendsten Besucher der Heldenwebsite – und fanden ihn. Oder besser gesagt, wir wurden gefunden &#8230; Denn Murat, 27- jähriger Student der Wirtschaftswissenschaften in Karlsruhe, beantwortete die Frage nach jenem Trainer, der im Februar 1992 als Nachfolger Winnie Schäfers schon auf der Haupttribüne saß, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Unser hunderttausendster Besucher über seinen KSC</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong> Im November suchten wir den <a href="http://www.heldenmagazin.com/2011/11/05/click-it-like-harforth-wir-suchen-den-100-000-besucher/" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px; font-weight:normal;" title=" » click it like Harforth " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span>hunderttausendsten Besucher der Heldenwebsite</a> – und fanden ihn.</strong> Oder besser gesagt, wir wurden gefunden &#8230; <span id="more-7982"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:40px;">Denn Murat, 27- jähriger Student der Wirtschaftswissenschaften in Karlsruhe, beantwortete die Frage nach jenem Trainer, der im Februar 1992 als Nachfolger Winnie Schäfers schon auf der Haupttribüne saß, mit Peter Neururer als erster und einziger Leser richtig. Der Gewinn fiel reichlich aus, er wurde mit zig HELDEN!-Devotionalien überschüttet. Das musste auch so sein, denn an der Lösungsfindung war er nicht alleine beteiligt &#8230; </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Murat, beim Finden der richtigen Antwort wurdest Du von Ole Schröder unterstützt. Woher kennt Ihr Euch so gut?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span>Wir gingen hier in der Waldstadt gemeinsam in die Grundschule und wechselten dann auf das Otto-Hahn-Gymnasium. Und zufällig entschieden wir uns dann auch noch für das gleiche Studienfach. Wir sind Freunde.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Bei so einem begeisterten Fußballer als Kumpel – wie verlief Deine aktive Fußballkarriere?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span><em>(lacht)</em> Das war nichts für mich! Ole hat mich ein einziges Mal zum Training beim KSV mitgenommen, aber an jenem Tag war es derart schmuddelig, dass ich lieber weiter Basketball spielte. Zum Kicken reichte es dann nur noch zum Spaß auf der Wiese beim Hirtenweg. Die gibt’s sogar heute noch! </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Wann warst Du eigentlich das erste Mal als Zuschauer beim KSC?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span>Darüber habe ich auch schon nachgedacht, aber ich komme nicht drauf. Als erste Erinnerung habe ich nur noch meine Begeisterung über den KSC-Sieg beim DFB-Hallenmasters im Kopf, das war im Januar 1996. Ich war ein großer Fan von Michael Tarnat und habe natürlich auch Autogramme gesammelt! </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Und welche Rituale gab es beim Gang ins Stadion?  Gingst Du alleine raus, oder mit Vater und Freunden?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span>Es war vor allem eine Clique aus vier Jungs, mein Bruder und ich sowie unsere besten Freunde Philipp und Lukas. Und anfangs waren natürlich auch jeweilige Elternteile dabei. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Fährst Du auch zu Auswärtsspielen?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span>Nur wegen Ole! Beim ersten Mal in der Münchner Arena aber er hat dann leider nicht gespielt, saß das ganze Spiel über auf der Ersatzbank. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Welche Bedeutung hat der KSC für Dich?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span>Eine sehr große, da mich der KSC unheimlich stark mit meiner Heimat,  mit Karlsruhe verbindet. Ich möchte es zwar nicht überbewerten, aber ein Stück weit hat es für mich die Identifikation mit der Stadt auch erleichtert.  Es gibt viele schöne Erinnerungen und ich gehe auch einfach gerne ins Wildparkstadion das ich sehr mag. Als Kind war es cool, sich ihm von der Waldstadt aus zu nähern und es immer lauter wurde, bis irgendwann hinter den Bäumen die Flutlichtmasten hervorragten – plötzlich war es dann da. Dieses Gefühl hat sich bis heute nicht geändert und genieße ich es auch sehr, einfach daran vorbeizufahren. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Das mit der Identifikation finde ich interessant, weil es einen Verein oder den Fußball überhaupt als sozialen Erlebnisraum weit über das Sportliche hinaushebt. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span>Über den KSC sehe ich mich schon als Karlsruher, selbst wenn ich Türke bin. Das Badnerlied singe ich auch immer mit. Ich habe den Verein als Jugendlicher als sehr sympathisch wahr genommen. Die Spieler waren „normal“, selbst ein Burkhard Reich aus Berlin kam als Einheimischer rüber. Und obwohl es so ein kleiner Verein war, wurde sportlich viel erreicht. Heute nimmt es mich sehr mit, wenn es dem Verein schlecht geht.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Mein subjektives Empfinden ist, dass gerade Türken ihren ersten Lieblingsverein in der Türkei haben, und – wenn überhaupt – der deutsche an zweiter Stelle kommt. Wie war oder ist es bei Dir und Deiner Familie?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span>Der Großvater war Fenerbahçe-Fan, mein Vater ist Fenerbahçe-Fan, und ich und mein Bruder sind es auch. Aber! Zuerst bin ich KSC-Fan, und wenn die beiden Vereine gegeneinander spielen würden, dann wäre ich für den KSC. Hier bin ich einfach mit mehr Herzblut dabei, weil ich in Karlsruhe geboren wurde, hier aufgewachsen bin und mein bisheriges Leben verbracht habe. Um es noch genauer zu sagen, sehe ich bei mir und dem KSC keinen Konflikt mit meiner familiären Herkunft, sondern eher ein ganz normales Heimatgefühl. Die Identifikation mit der Region wird beim Fußball und seinen Riten ganz automatisch hergestellt.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Welches Erlebnis mit dem KSC würdest Du gerne noch einmal erleben?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span>Das Aufstiegsspiel gegen Unterhaching! Das war einfach nur schön, wie die gesamte Saison. Endlich konnte ein KSC-Fan auf seinen Verein wieder stolz sein.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Und welches Erlebnis möchtest Du streichen?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span>Das 7:0 gegen Eintracht Braunschweig im Frühjahr 2006. Ich wollte zuhause lieber lernen, und dann trudelten auf dem Telefon die ersten Kurznachrichten ein &#8230; Es wird mir von Freunden noch heute vorgehalten, dass ich mich damals für das Lernen und gegen den KSC entschieden habe!  <em>(Lachen)</em></p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">
Wie siehst Du die aktuelle Situation?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span>Ich bin ziemlich erschüttert. Ich spüre nicht, dass die Mannschaft an einem Strang zieht und gewinnen möchte. Aber es kann ganz schnell gehen, ich bin Optimist! Auch wenn zum Beispiel gegen Alemannia Aachen nicht zu sehen war, dass ein Trainerwechsel stattgefunden haben soll. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">
Wo siehst Du den KSC perspektivisch?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Murat </span>Ich wäre zufrieden, wenn sich der KSC als stabile Zweitligamannschaft etablieren würde. Ich möchte in dem Bewusstsein ins Stadion gehen, ein vernünftiges Fußballspiel zu sehen. Ganz ohne Abstiegsstress und Diskussionen darüber, dass dieser oder jener jetzt wieder gehen muss. Draufhauen und Selbstzerfleischung möchte ich nicht, ich bin für Einigkeit. </p>
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		<title>Positiv: AIDS und was das mit Fußball zu tun haben könnte \ Markus Kauczinski im Gespräch</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.com/2011/12/01/positiv-aids-und-was-das-mit-fusball-zu-haben-konnte/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 07:50:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußball-Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungs-Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Heimspiel gegen Alemannia Aachen am vergangenen Samstag war die Gruppe KSC-FANS HELFEN&#8230;! als Kooperationspartner gemeinsam mit den AIDS-Hilfen aus Karlsruhe und Pforzheim mit einer Aktion zum heutigen Welt-AIDS-Tag unterwegs. \ Es wurden rote Schleifen als Solidaritätssymbol für Menschen mit HIV und Aids sowie Kondome und Infoflyer gegen kleine Spenden verteilt. Zudem bestand die Möglichkeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Zum Heimspiel gegen Alemannia Aachen am vergangenen Samstag war die  Gruppe KSC-FANS HELFEN&#8230;! als Kooperationspartner gemeinsam mit den AIDS-Hilfen aus Karlsruhe  und Pforzheim mit einer Aktion zum heutigen Welt-AIDS-Tag unterwegs. </h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong> Es wurden rote Schleifen als  Solidaritätssymbol für Menschen mit HIV und Aids sowie Kondome und Infoflyer gegen kleine Spenden verteilt.</strong>  Zudem bestand die Möglichkeit, sich an einem Stand  am Haupteingang  über AIDS und HIV zu informieren &#8230; <span id="more-7789"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">In den vergangenen Tagen  sprachen wir dann mit U-23-Trainer Markus Kauczinski über das Thema Sexualität im Jugendfußball sowie mit der Pforzheimerin Nicole vom KSC-Fanklub   <a href="http://www.wildpark-junxx.de/" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px; font-weight:normal;" title=" » " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span>Wildparkjunxx</a> über ihre Erlebnisse am Aktionssamstag. Ungewohnt gestaltete sich hierbei natürlich das kurze Gespräch mit Kauczinski, der sich ebenso wie der Interviewer anfangs nur schwer vorstellen konnte, worüber man denn überhaupt sprechen und in wie weit gerade er hierzu etwas zu sagen haben könnte. Dennoch ergab sich ein interessantes und – trotz des ernsten Themas – lebhaftes Geplauder.  Eigentlich wenig verwunderlich,  hat doch der Sport-Pädagoge  nahezu täglich  mit jungen Männern zu tun.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Herr Kauczinski, seit vielen Jahren sind Sie Trainer im Jugendbereich, so dass eigentlich nicht ausbleiben kann, dass Sie auch über private Dinge der Spieler viel wissen.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Kauczinski </span>Über Gespräche in der Kabine bekomme ich nebenbei natürlich schon mit, was die Jungs so treiben und was abgeht.  Wobei es bei hier bei der U23 natürlich etwas normaler abgeht als bei Jüngeren, die sind da schon abgeklärter. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Findet bei den Vereinen in der Nachwuchsarbeit eigentlich in irgendeiner Form „Aufklärungsarbeit“ statt?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Kauczinski </span>Wir vom Verein haben nicht die Pflicht, die jungen Leute aufzuklären, das sollte schon noch bei den Familien liegen. Natürlich kann man sich darüber Gedanken machen, ob man die Spieler in einem Alter von fünfzehn, sechzehn Jahren, in dem sie eben noch nicht alles wissen, in der Aufklärung ein wenig unterstützt. Zumal es in den Elternhäusern erfahrungsgemäß immer weniger gemacht wird. Über eine solche Anregung könnte man sicher einmal nachdenken. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Sie sähen sich also nicht überfordert, wenn ein junger Mann mit einer Sache zu Ihnen käme, die mit Fußball so rein gar nichts zu tun hat?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Kauczinski </span>Nein, denn ich bin ja nicht nur Trainer, sondern auch Mensch. Die Jungs können mit allen Problemen zu mir kommen, zumal ich ja auch über etwas mehr Lebenserfahrung als diese verfüge. Vieles habe ich schon selbst erlebt, deshalb sollte es sogar so sein, dass über alles gesprochen werden kann. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Haben Sie persönlich in Ihrem Freundes- oder Bekanntenkreis schon einmal mit einer HIV-Erkrankung zu tun gehabt?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Kauczinski </span>Nein, überhaupt nicht. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Ist es in ihrer Trainerarbeit schon  einmal vorgekommen, dass sich ein Spieler wegen einer sexuellen „Schludrigkeit“  aus dem Trainings- oder Spielbetrieb abmelden musste? </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Kauczinski </span><em>(Lacht)</em> Tja, das gab es tatsächlich! Es war allerdings keine Geschlechtskrankheit, sondern  ist wohl in einer Zweisamkeit passiert. Ich musste deshalb mit dem Spieler sogar in die Ambulanz. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Weshalb mussten ausgerechnet Sie mit?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Kauczinski </span><em>(Immer noch heiter)</em> Es geschah – wie auch immer – während eines Trainingslagers, und ich begleitete ihn dann eben, weil ich mitbekommen hatte, dass geholfen werden musste. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-family:monaco, lucida console; font-style:italic; color:#666;">Solche Anekdoten konnte Nicole vom vergangenen Samstag natürlich nicht erzählen, neue Erkenntnisse waren aber dennoch zu gewinnen..  </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Hallo Nicole, ausgerechnet an Eurem Aktionstag hat der KSC im Heimspiel gegen Aachen enttäuscht. Hat das die allgemeine Stimmung getrübt? </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Nicole </span>Es war bedenklich, weil nach dem Spiel einige Leute an unseren Stand kamen und meinten, „wir spenden bei euch  was, damit der Nachmittag wenigstens noch einen Sinn hat &#8230;“ Wir haben aber trotz der Enttäuschung  Danke gesagt.  Laufbereitschaft, Einsatz und Passgenauigkeit, da war von der Mannschaft mal wieder wenig bis gar nichts zu sehen gewesen.  </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Dafür habt Ihr bestimmt  mehr Engagement für Eure Sache gezeigt. War es einfach für Dich, direkt auf die Leute zuzugehen?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Nicole </span>In den Stunden davor bekam ich schon Zweifel, ob ich der ganzen Aktion und möglichen  kritischen Reaktionen gewachsen sein würde. Zumal ich auch nicht der Mensch bin, der  so offen auf Leute zu geht.  Wir hatten einen Stand und rund ums Stadion waren wir mit unseren Büchsen oder einfach nur als Ansprechpartner unterwegs.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Und wie waren die Reaktionen?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Nicole </span>Gut, dass man manchen Leuten schon ansieht, wie offen oder kommunikativ sie sind &#8230;  Eigentlich habe ich nur nette, spendenbereite Leute getroffen. Am meisten war ich aber von den Menschen so über 50 verwundert, wie aufgeschlossen sie waren. Man muss sich halt auch auf die jeweilige Zielgruppe einstellen.  Der Standartsatz von den Leuten zwischen 30 und 40 war – „ja, ich spend euch was, aber gebt mir bloß kein Kondom mit, wie soll ich das den meiner Frau erklären!?“ Das Jungvolk hingegen, also ganz cool mit schwarzem Kapuzenpulli und Sonnenbrille unterwegs,  unterliegt recht auffällig dem Gruppenzwang.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Was heißt das?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Nicole </span>Da hast du keine Chance, dass Du an die ran kommst: Einer dagegen, alle dagegen.  Es kamen auch Aussagen wie „die sind doch selber schuld“ oder „nee, hab ich nichts damit zu tun, ich bin nicht schwul und hab kein AIDS“.  Ich hatte leider nicht die Kraft, mich solchen Diskussionen zu stellen.  Aber ich möchte die Erfahrungen nicht missen, denn ich habe auch so viele liebe und nette Leute auch kennen gelernt.  Zusätzlich hoffen wir, dass wir den einen oder anderen dazu gebracht haben, sich über das Thema Gedanken zu machen.  Und generell war es toll, wie viele Menschen sich in unsere Aktion eingebracht haben. </p>
<h3 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color:#957371; padding-left: 10px; padding-bottom:2px; border-bottom:1px solid #055462;"><span style="background-color:#ddebee; padding: 1px 3px 1px 4px; ">Aktionen zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember</span></h3>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Von 11 bis 19 Uhr steht vor der kleinen  Kirche beim Marktplatz ein Informationsstand,an dem auch der „AIDS-Teddy 2011“ verkauft wird. Um 18.30 Uhr steht dann das „Trommeln gegen das Vergessen&#8221; auf dem Porgramm, mit dabei sein wird der KAURI e.V. Freundeskreis für westafrikanische Musik und Tanz. Zum Abschluss des Tages findet um 19 Uhr in der kleinen Kirche unter Mitwirkung von „Vocal Resources“, dem Chor der Hochschule Karlsruhe, noch ein ökumenischer Gottesdienst statt. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Weitere Informationen unter <a href="http://www.aidshilfe-karlsruhe.de/termine-2011/welt-aids-tag-2011.html" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px; font-weight:normal;" title=" » " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span>www.aidshilfe-karlsruhe.de</a></p>
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		<title>Christian Eichner \  «Der KSC sollte wissen, wo er hinfährt»</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.com/2011/10/27/christian-eichner-der-ksc-sollte-wissen-wo-er-hinfahrt/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 17:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball-Gespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist der Abend des 10. April 2006. Erstmals seit dem Abstieg 1998 schnuppert der KSC wieder an der Bundesliga und liegt vor den letzten sechs Spielen bei nur einem Punkt Rückstand hinter Energie Cottbus auf dem vierten Tabellenplatz. \ Der Karlsruher SC tritt bei der SG Dynamo Dresden an, welche sich als Vorletzte verzweifelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin:0 0 5px 0; padding:1px 0 0 0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-2.jpg"></a><a title="Eichner kratzt den Ball von der Seitenauslinie – im Hintergrund Andreas Beck und Ramazan Özcan \ KSC 2-2 TSG 1899 Hoffenheim, Wildparkstadion: 18. April 2009 ©Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7273"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-51.jpg" alt="" width="150" height="150"/></a>
</div>
<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Es ist der Abend des 10. April 2006. Erstmals seit dem Abstieg 1998 schnuppert der KSC wieder an der Bundesliga und liegt vor den letzten sechs Spielen bei nur einem Punkt Rückstand hinter Energie Cottbus auf dem vierten Tabellenplatz. </h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Der Karlsruher SC tritt bei der SG Dynamo Dresden an, welche sich als Vorletzte verzweifelt gegen den Abstieg stemmen und unbedingt gewinnen muss.</strong> Kickers Offenbach ist als 14. um sechs Punkte vorne, eine Heimniederlage würde schon mehr als nur eine Vorentscheidung bedeuten &#8230; <span id="more-7252"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Der KSC hingegen kommt mit dem Rückenwind eines dramatischen 2:1-Heimsieges gegen die SpVgg. Greuther Fürth nach Sachsen, <a href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-8/" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea;; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px; font-weight:normal;" title=" » " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span> Jirí Kaufman</a> hatte mit seinem Siegtreffer in der 90.Minute die 20.000 Zuschauer in Ekstase versetzt. Karlsruhe sitzt und steht an diesem Montagabend vor Fernsehgeräten und Leinwänden und ein weiterer Erfolg würde pure Euphorie auslösen. Doch – der KSC scheitert. Schon in der 6. Minute vergibt <a href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-18/" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea;; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px; font-weight:normal;" title=" » " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span> Giovanni Federico</a> einen Elfmeter und trifft Marco Vorbeck acht Minuten später zur Dresdner Führung. Kaufman gleicht in der 18. Minute aus, aber Tomas Votava legt in der 37. Minute nach. In der 61. Minute macht Federico dann endlich sein Tor, wobei die Freude nicht lange währt: Schon fünf Minuten darauf gelingt Ivo Ulich das Tor zum Sieg. Es war ein leidenschaftliches Spiel gewesen und das Dynamo-Stadion mit über 12.000 Zuschauern seinem Ruf als Hexenkessel wieder einmal gerecht geworden. Wenige Wochen später waren hingegen die Sehnsüchte beider Teams und ihrer Fans enttäuscht. Der KSC lief nur auf Platz sechs ein, und Dynamo Dresden stieg als Fünfzehnter tatsächlich ab. Ein Punkt hatte auf die SpVgg. Unterhaching gefehlt.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Am Samstag treffen sich Dresden und der KSC nun nach fünf Jahren erstmals wieder. Beim letzten Mal war Christian Eichner in seiner ersten Profi-Saison mit dabei, und wir freuen und bedanken uns, dass er sich auf der Heldenseite daran erinnert:</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Auf, Ihr Helden! </span>Herr Eichner, Sie waren damals, als der KSC letztmals bei Dynamo Dresden spielten, im alten Rudolf-Harbig-Stadion dabei. Wie sind Ihre Erinnerungen?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Christian Eichner </span>Es war ein Montagsspiel, oder? Es war eine tolle Atmosphäre und ein packendes Spiel, bei dem auf dem Platz hüben wie drüben alles drin war.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Trotz so vieler Jahre seit der Wiedervereinigung – sind Spiele bei ehemaligen Klubs aus der DDR noch immer etwas besonderes?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Eichner </span>Grundsätzlich sind es völlig normale Spiele für mich. Aber in der Spielvorbereitung sollte man sich schon darüber bewusst werden, wo hingefahren wird. Die dortige Mentalität ist eine andere, und ohne zu verallgemeinern geht es immer etwas kämpferischer zu. Und das sowohl auf wie neben dem Platz. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Hat sie die damalige Atmosphäre in Dresden eher gehemmt oder beflügelt?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Eichner </span>Es war etwas besonderes, da ich damals meine erste Saison bei den Profis spielte und solch eine Stimmung noch nicht oft miterlebt hatte, gerade auswärts. Es gibt immer Phasen, in denen die Atmosphäre erdrückend werden kann. Wichtig ist daher vor allem, wie man selbst in ein solches Spiel hineinkommt. Im günstigen Fall wirst du dann eher beflügelt.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Zur damaligen Mannschaft – nach Jahren der Abstiegskämpfe war die Saison 2005/06 die erste nach langer Zeit, in der der KSC wieder den Blick nach oben und zu den Aufstiegsplätzen richten konnte. Wie denken Sie an diesen Aufbruch zurück?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Eichner </span>Wir hatten einen durchwachsenen Saisonstart, das darf nicht vergessen werden. Und ich weiß noch, dass es unser Ziel gewesen war, erst einmal von den Abstiegsplätzen weg und relativ souverän durch die Saison zu kommen. Ich glaube, dass uns deshalb am Ende auch der letzte Tick Überzeugung fehlte, das ganz, ganz große Ding zu landen. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Nur wenige Monate später ging es nach dem 4:0-Auftaktsieg bei Wacker Burghausen steil nach oben. Was war denn passiert, dass die Mannschaft so schnell damit begonnen hatte, an sich zu glauben?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Eichner </span>Es hing gar nicht mal so sehr an diesem 4:0 – zumindest ich bin hinterher nicht im Bus gesessen und habe gedacht „Wow, das läuft ja, wir steigen auf“. Die Entwicklung wurde erst dann zwingend, als wir in den folgenden Wochen lange unbesiegt geblieben sind und diese Anfangseuphorie noch einmal steigern konnten. </p>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0 5px 0 0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-1.jpg"></a><a title="Unbequeme Gegenspieler – Rüdiger Kauf und Christian Eichner / KSC 0-1 Arminia Bielefeld, Wildparkstadion: 14. März 2009 © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7282"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-11-150x150.jpg" alt=“Rüdiger Kauf, Christian Eichner" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0 5px 0 0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-31.jpg"></a><a title="Eine Packung zu Weihnachten – Christian Eichner nahm als einziger die Hürde, um sich bei den weitgereisten KSC-Fans zu bedanken / Hertha BSC Berlin 4-0 KSC, Olympiastadion: 13. Dezember 2008 © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-31.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7284"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-3-150x150.jpg" alt=“Christian Eichner" width="90" height="90"/></a>
</div>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Weshalb lief es denn so gut?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Eichner </span>Es war wohl vor allem die Stimmung in der Mannschaft, sie war schlicht toll und die Basis für alles, was folgte. Die Mischung hat gestimmt und ich persönlich habe gerade von den älteren Spielern sehr viel gelernt, wovon ich auch noch später profitieren konnte. Es gibt keinen Zweifel, dass damals eine wirkliche Mannschaft auf dem Platz stand. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Generell schien der ganze Verein von diesem Zusammenhalt getragen.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Eichner </span>Klar &#8211; wir standen für den Verein auf dem Platz und haben dort sportlich harmoniert, aber auch das ganze Funktionsteam dahinter hat ganz einfach gepasst. So einfach kann es sein.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Noch eine letzte Frage – <a href="http://www.heldenmagazin.com/2011/09/04/schon-vor-30-jahren-total-versifft/" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea;; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px; font-weight:normal;" title=" » " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span> der Rundbau</a> wurde vor wenige Wochen abgerissen. Was ging in Ihnen vor, als Sie hiervon hörten?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Eichner </span>Ich konnte es nicht glauben, und eigentlich hätte es schon vor Jahren passieren dürfen. Wobei man ihm stets zugute halten muss, dass die Kabinen – und gerade die Duschen! – absolut in Ordnung waren. Und alleine schon der Gedanke, wie viele Mannschaften dort Platz hatten, nötigt Respekt ab.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Betrachtet man die Resultate, dann scheint „er“ so viel nicht falsch gemacht zu haben! </p>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0 5px 0 0”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-4.jpg"></a><a title="KSC-Kapitän Eichner versucht, mit aller Macht das Spiel für seine Mannschaft zu entscheiden / KSC 0-1 Arminia Bielefeld, Wildparkstadion: 14. März 2009 © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-4.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7287"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/eichner_auf-ihr-helden-41-150x150.jpg" alt=“Rüdiger Kauf, Christian Eichner" width="90" height="90"/></a>
</div>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Eichner </span>Es ist interessant zu sehen, was angesichts der Bedingungen beim KSC immer herausgekommen ist. Das kann nicht hoch genug bewertet werden, gerade angesichts der Möglichkeiten anderer Vereine. Basti Freis und ich sprechen noch heute oft und gerne über damals. Das sind so schöne Erinnerungen, die uns niemand mehr nehmen kann.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Noch eine allerletzte Frage. Wie fällt aus der Distanz Ihr Urteil über die aktuelle Situation der Mannschaft aus?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Eichner </span>Man muss immer positiv denken und auftreten! Allerdings, das gebe ich zu, hatte ich den KSC in den vergangenen zwei Jahren auch immer besser eingeschätzt, als er in der Tabelle letztlich landete. In dieser Saison schaffen sie es definitiv „über den Strich“, und dann muss die Mannschaft peu à peu schlagkräftiger gemacht werden. Sie ist jetzt noch im Umbruch, das sollte nicht vergessen werden.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Sie kennen das Karlsruher Publikum gut, Geduld mag nicht zu dessen Primärtugenden zählen. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Eichner </span>Aufpassen! Ich habe inzwischen viele Spielerkollegen kennen gelernt, die immer richtig gerne <a href="http://www.heldenmagazin.com/2010/03/18/bildband-im-wildpark/" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px; font-weight:normal;" title=" » " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span> im Wildpark</a> gespielt haben! Und das eben nicht nur wegen seiner seltenen Atmosphäre mit einer Laufbahn, sondern gerade wegen der fantastischen Zuschauer. Jeder Karlsruher sollte wissen, dass der KSC ein ganz besonderer Verein ist und bleibt.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Für Liebhaber — KSC beißt die Löwen zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 12:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball-Gespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Freitagabend spielten die Amateure des KSC bei denen des TSV 1860 München im Stadion an der Grünwalder Straße. Durch den späten Ausgleich von Tobias Stoll reichte es zwar zu einem Unentschieden, aber wie schon am vergangenen Dienstag nicht zum Sprung an die Tabellenspitze. \ Wie bereits zum fuliminanten \ 5:2-Erfolg bei den Bayern-Amateuren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin:0 0 5px 0; padding:1px 0 0 0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_72.jpg"></a><a title="Jessica Förster höchstpersönlich fuhr die KSC-Amateure sicher den halben Adenauerring bis in die Volckmer- Ecke Harlachinger Straße und wieder zurück durchs Durlacher Tor \ 2011 © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_72.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6987"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_73-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150"/></a>
</div>
<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Am vergangenen Freitagabend spielten die Amateure des KSC bei denen des TSV 1860 München im Stadion an der Grünwalder Straße. Durch den späten Ausgleich von Tobias Stoll reichte es zwar zu einem Unentschieden, aber wie schon am vergangenen Dienstag nicht zum Sprung an die Tabellenspitze. </h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Wie bereits zum fuliminanten <a href="http://www.heldenmagazin.com/2011/08/23/fur-liebhaber-ksc-schlagt-die-bayern-in-munchen-52/" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea;; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px; font-weight:normal;" title=" » " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span> 5:2-Erfolg bei den Bayern-Amateuren</a> im August war das Heldenmagazin wieder mit Cristian Pfefferle vor Ort. Hier seine Eindrücke!</strong></p>
<p><span id="more-6981"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; margin-top:12px; font-family:monaco, lucida console; color:#aaa; font-size:11px;"><span style="color:gray; font-size:13px; padding-left:5px;">+ </span><em>Für eine Vollansicht einfach auf die Einzelbilder klicken:</em></p>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_23.jpg"></a><a title="Gelandet auf Giesings Höhen / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_23.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6991"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_22-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_32.jpg"></a><a title="Hochkonzentriert dem Regen entgegen: Timo Kern, Alexander Schoch, Sebastian Rutz / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_32.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6995"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_33-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_24.jpg"></a><a title="Marius Willsch nimmt Sebastian Rutz und Parker Walsch in Schlepptau / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_24.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7036"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_241-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_251.jpg"></a><a title="Patrick Haag surft die Eisbachwelle vor dem Local Dennis Malura / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_251.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7048"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_25-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_331.jpg"></a><a title="KSC-Trainerteam Marco Wildersinn und Markus Kauczinski / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_331.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7081"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_332-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a></p>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_201.jpg"></a><a title="Patrick Dullek und Phillipp Steinhart im Zwist – Alexander Schoch versucht zu trennen, Markus Kauczinski mußte lauthals seinen Stürmer zum Weiterspielen ermahnen / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_201.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7053"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_20-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_30.jpg"></a><a title="1:0-Torschütze Marius Willsch und Sebastian Rutz beim Pumpen / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_30.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7052"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_301-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_492.jpg"></a><a title="Zwei Profis treffen sich: der US-Amerikaner Bobby Wood (5/0) und der Karlsruher Stefan Müller (29/2) / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_492.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7104"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_493-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_232.jpg"></a><a title="Wassermassen / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_232.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7023"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_231-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_44.jpg"></a><a title="KSC-Kapitän Ole Schröder entert Gökhan Gümüssu den Ball vom Fuß / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_44.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7027"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_441-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
</div>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_22c.jpg"></a><a title="Die „Rote Mauritius“ – Tobias Stoll kurz vor seiner Einwechslung / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_22c.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7019"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_22c1-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_161.jpg"></a><a title="Kapitän Schröder zirkelt den Ball in den Strafraum ... / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_161.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7015"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_16-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_14.jpg"></a><a title="... promt scheppert es und der Jubelsturm bricht los / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_14.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7013"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_141-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_131.jpg"></a><a title="KSC-Fans auf der Haupttribüne / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_131.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7009"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_13-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_15.jpg"></a><a title="Gregor Krämer bejubelt das 1:1 / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_15.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7007"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_151-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_121.jpg"></a><a title="Wenige Minuten vor Abpfiff rettet KSC-Keeper Mathias Moritz mit seiner Glanzparade dem KSC den Punkt / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_121.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7003"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_12-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_102.jpg"></a><a title="Zufrieden und durchnäßt: Verteidiger Tobias Keusch und Punkt-Festhalter Mathias Moritz / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_102.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7001"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_103-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_63.jpg"></a><a title="Alle Mann in einem Bild / © 2011 Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_63.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6997"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/1860-ksc_auf-ihr-helden_62-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure TSV 1860 München" width="90" height="90"/></a>
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<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Dreisigacker </span>Am Freitag hast Du wieder ein Auswärtsspiel der KSC-Amateure an der Grünwalder Straße fotografiert, das Wetter war ja etwas frühwinterlich!</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Pfefferle </span>Es war  kalt und hat vom Anpfiff weg in Strömen geregnet, gegen Ende hatte ich schmerzende rote Hände. Aber mir haben vor allem die Spieler leid getan, die mit den nasssen, kalten Trikos nach der wärmenden Halbzeitpause wieder raus in diesen fiesen Regen mussten. Die Schiris haben immerhin ihre Trikots gewechselt und dazu noch wärmende Funktionswäsche druntzergezogen. An solchen Tagen frage ich mich immer, warum die Sommerpause so lange ist.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Wie habe sich denn die Jungs gegen die Amateure von 1860 geschlagen?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;">Die Sechziger waren mit zwei Siegen binnen der letzten Woche sehr selbstbewußt – der erste Saisonsieg gegen die U23 des 1.FCN und vor allem den Derbysieg im Rücken – aber der KSC wirkte auf mich anfangs doch ein wenig dominanter und hat das Spiel gleich angenommen – Körpersprache, Zweikampfverhalten und das Zusammenspiel haben mir sehr gut gefallen. Wegen des Wetters konnte wahrscheinlich kein gescheites Spiel aufkommen und es blieb beim Kampf um die glitschige Kugel auf schmierigem Geläuf. Der KSC musste verstärkt dagegenhalten, weil 1860 ja auch gewinnen wollte und immer besser ins Spiel fand. Die Löwen sind dann gleich zu Beginn der zweiten Hälfte in Führung gegangen, da musste der KSC noch mal ordentlich zulegen – was letztlich gelang.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Wie war der Zuschauerzuspruch?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;">Nun ja, im Vergleich zum Derby am Dienstag war nicht gerade viel Betrieb. Als ich ein halbe Stunde vor Spielbeginn ins Stadion kam, hätte ich noch durchzählen können. Es hat sich dann doch noch ein bisschen gefüllt, aber vom Gefühl her haben sich auf den beiden Tribünen vielleicht 250 Leute verteilt <em>(offiziell waren es 480, d.Red.)</em>. Im Heimspiel gegen die U23 des 1.FC Nürnberg waren es noch weniger Zuschauer, weil die Clubberer gar keine Fans mitgebracht hatten. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Das war am Freitag wieder einmal anders – die Jungs und Mädels vom ZSKA waren doch bestimmt da.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;">Natürlich, Heimspiel!  Diesmal allerdings wurden sie spontan verstärkt von einigen Schotten in voller Stammestracht, die auf der Fahrt zum EM-Qualifikationsspiel in Liechtenstein ein Zwischenhalt wegen des guten Bieres eingelegt hatten. Die haben dann mit schottischem Akzent in die KSC-Anfeuerungsrufe eingestimmt! </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Nach dem Spiel hat sich die Mannschaft noch in der Stadiongaststätte „Zum 60er“ gemischt. </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;">Es war toll und hat den Zusammenhalt von Fans und Mannschaft sehr gestärkt. Beide brauchen sich ja gegenseitig, und es hat richtig Spaß gemacht, im der urigen Atmosphäre unter der Haupttribüne das Spiel noch einmal unter Fachleuten zu analysieren.  </p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Hat das gleich funktioniert, oder gab es Scheu und Anlaufschwierigkeiten?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;">Es waren auch ungefähr zwanzig Löwenfans samt ihrer Trommel im Raum. Die haben stimmlich alles gegeben, um einen DJ überflüssig zu machen. Das war gut laut. Da gab es anfänglich doch ein wenig Unbehagen. Das war schon schwierig und es haben sich einige der KSC-Spieler erst mal nicht so richtig wohl gefühlt, die haben sich regelrecht an die Wand gedrückt und geguckt. Doch die ZSKAler haben sie sich einfach geschnappt und mit ihnen gequatscht. Schnell haben sich nette Grüppchen gebildet, und zwischendurch sind immer mal wieder betrunkene Schotten durchgeschaukelt! Ein Abend ganz in Blau-Weiß.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Die Sechziger haben gefeiert?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;">Die waren immer noch von ihrem Derbysieg gegen den FC Bayern völlig euphorisiert. Das Derby ist für die Löwen das wichtigste Spiel überhaupt! Und viel zu oft haben es die Roten gewonnen; das trägt sie jetzt für einige Wochen wenn nicht Monate oder gar Jahre.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Bei dem Spiel warst Du doch auch &#8211; und, wie war es? Auf Youtube sind Videos zu sehen, auf beiden Seiten scheint ja ganz schön Alarm gemacht worden zu sein!</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;">Formal war es ja ein Heimspiel für die Bayern, doch die Löwen fühlen sich nicht zu Unrecht dort zu Hause. Die Bayern haben ja schon zu Beginn der 70er Jahre Giesing den Rücken gekehrt. Und am Dienstag waren die Sechziger nicht nur in der Überzahl, sie waren auch akustisch präsenter. Der beidseitige Pyrozauber hat für eine begeisternde Atmosphäre gesorgt und das Stadion geradezu mystisch wirken lassen.</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Aber die KSC-Fans waren trotz der nicht gelungenen Tabellenführung doch bestimmt auch recht happy, oder?</p>
<p style="line-height:1.6em; text-align:left; text-indent:35px;">Die KSC-Amateure bereiten momentan ja generell viel Freude, da passt irgendwie alles zusammen: toller Teamgeist, beeindruckende und erfolgreiche Spielweise, coole Typen, allen voran der Kauczinski – nur eben zu wenig Zuschauer. Und Mannschaftsbetreuer Gregor Krämer hatte eine Kiste mit Trikots, Wimpeln und Postern mitgebracht, und das wurde dann unter den treuen Münchner KSC-Fans von der ZSKA verteilt! Da gab es strahlende Gesichter unter den Zugroasten und für den Heimweg noch was schickes Warmes zum drüberziehen.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="color:gray; font-size:14px;">lesen Sie auch </span> <a href="http://www.heldenmagazin.com/2011/08/23/fur-liebhaber-ksc-schlagt-die-bayern-in-munchen-52/" style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #2100ea;; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px; font-weight:normal;" title=" » " target="_blank"><span style="color:#2100ea;">\</span> 5:2-Erfolg bei den Bayern-Amateuren</a></p>
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		<title>Carsten Rothenbach \ «Das 0:3 bei den VfB-Amateuren war richtig bitter»</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.com/2011/09/09/das-03-bei-den-vfb-amateuren-war-richtig-bitter/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 07:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joern Kreuzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball-Gespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Interview mit Carsten Rothenbach von Jörn Kreuzer. Der KSC-Fan ist Journalist und lebt in Hamburg. Für den FC St. Pauli arbeitet er u.a. als Redakteur der Stadionzeitung &#8220;Viva St. Pauli&#8221;. Ohne Fußball läuft bei ihm nichts: Seine Abschlussarbeit hat er über den Fußball in der Weimarer Republik geschrieben. \ Ästhetik war in der Saison [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/st-pauli_auf-ihr-helden_02.jpg"></a><a title="6.2.09 \ am Morgen nach dem Spiel ... ein Eispanzer überzog ganz Hamburg und brachte so einiges ins Rutschen \ am Vorabend hatte der KSC gegen St. Pauli mit 1:2 den Kürzeren gezogen: Rouwen Hennings eröffnete mit einem Freistoß (24.) ehe kurz vorm Pausentee Macauley Chrisantus nach Vorarbeit von Gaëtan Krebs egalisierte (40.); doch Hennigs spuckte den karlsruhern sein zweites Tor (44.) in ihren Tee und die Kiezkicker der Bundesliga entgegen. / © Foto &#038; Typo: C. Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/st-pauli_auf-ihr-helden_02.jpg" alt="St. Pauli"><img src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/st-pauli_auf-ihr-helden_022-150x150.jpg" style="float:left; padding:0 3px 4px ; " alt="St. Pauli" title="Der Rothenbach auf Sankt Pauli" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-6612" /></a></p>
<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Ein Interview mit <a style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #aaa; font-size:10px; letter-spacing:0.2em; margin:0 3px; font-weight:normal;" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-8/" alt="Carsten Rothenbach" title=" » Auf, Ihr Helden! N°8  ">Carsten Rothenbach</a> von Jörn Kreuzer. Der KSC-Fan ist Journalist und lebt in Hamburg. Für den FC St. Pauli arbeitet er u.a. als Redakteur der Stadionzeitung &#8220;Viva St. Pauli&#8221;. Ohne Fußball läuft bei ihm nichts: Seine Abschlussarbeit hat er über den Fußball in der Weimarer Republik geschrieben.</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Ästhetik war in der Saison 2000/2001 im Wildpark ein Fremdwort – die Pyramide zierte immer noch unser ehrwürdiges Wappen, die Trikots glänzten grell und was der schwarze Streifen im blau-weißen Kragen sollte, wusste auch niemand so recht. </strong> Der KSC war zum ersten Mal in seiner Geschichte in die Drittklassigkeit abgestürzt. &#8230;<span id="more-6493"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Unter Trainer Stefan Kuntz schaffte die Mannschaft mit Spielern wie Werner Heinzen, Tobias Weis und Martin Fabus den existenziell wichtigen Wiederaufstieg. Großen Anteil daran hatte auch ein Talent aus dem eigenen Nachwuchs: Carsten Rothenbach. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Noch vor den Staffeldts und Eichners war Calle eines der ersten Eigengewächse, das sich nach Jahren, in denen die Begriffe „Eigener Nachwuchs“ im Wildpark Fremdwörter zu sein schienen, wieder in die erste Mannschaft spielen konnte. Nach neun Jahren beim KSC wechselte er 2006 zum FC St. Pauli. Mittlerweile hat er über 200 Spiele als Profi bestritten. Im Gespräch mit uns blickt der 31jährige auf seine Zeit beim KSC zurück.</p>
<div style="margin:5px 0 5px 10px;">
<p style="font-family:monaco, lucida console; font-size:11px; border-top:1px solid #c4cee0; border-bottom:1px solid #c4cee0; color:#466f86; padding:13px 0; text-align:left; margin-right:10px; margin-top:25px; margin-bottom:17px; letter-spacing:4em;">INTERVIEW</p>
</div>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Hallo Calle, bevor wir uns der Vergangenheit zuwenden, die wichtigste Frage vorab: Du musstest wegen Problemen mit der Patellasehne fast ein halbes Jahr aussetzen. Wie geht es Dir?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Carsten Rothenbach: </span>Sehr gut. Ich trainiere seit zwei Monaten voll mit der Mannschaft. Ich musste zwar zwei Wochen später in die Saisonvorbereitung einsteigen, bin jetzt aber topfit und habe schon wieder ein paar Spiele von Anfang an bestritten.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Der KSC hat vor kurzem ein neues Nachwuchsleistungszentrum eröffnet. Wie war es aber in den späten 90ern Jugendspieler beim KSC zu sein, noch bevor der DFB flächendeckend Nachwuchskonzepte einforderte?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Ich habe damals noch in Heidelberg gewohnt und bin jeden Tag mit der Bahn gependelt. Ich wurde am Bahnhof abgeholt. Das war letztendlich alles ein bisschen Eigeninitiative. Sich als 16jähriger, der sich gerade auf dem Weg zum Abi befindet, jeden Tag in den Zug zu setzen, war phasenweise ziemlich anstrengend – um 6.30 Uhr hat der Wecker geklingelt, um 21 Uhr war ich wieder zuhause. Damals gab es zwar auch schon ein Internat, aber das war für Spieler gedacht, die von weiter weg kamen. Rein sportlich kann ich die Förderung nur loben, weil wir gute Bedingungen und gute Trainer hatten. Das neue Nachwuchsleistungszentrum ist sicherlich ein weiterer wichtiger Schritt für die Zukunft des KSC.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Nach dem Abstieg in die Regionalliga im Jahr 2000 musstest Du über Nacht in die Bresche springen. Wie ist das, wenn man als 20jähriger mal kurz einen Traditionsverein vor dem endgültigen Untergang retten soll?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Das war mir am Anfang natürlich nicht bewusst <em>(lacht)</em>). Zunächst dachte ich nur: „Upps, ich muss mitfahren!“ Und einem Trainer wie Stefan Kuntz zu begegnen, der als Spieler Europameister war – da war schon viel Ehrfurcht und Respekt dabei. Ich habe mich aber schnell akklimatisiert und relativ viele Spiele bestritten, gerade auch von Anfang an (Anm. d. Red., 24 Spiele). Das war für einen 20jährigen in der damaligen Situation ganz ordentlich. Es hat sich aber nie so angefühlt, dass ich den KSC retten muss…Aber wir haben es geschafft! <em>(lacht)</em>.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Was waren aus Deiner Sicht die Faktoren für den sofortigen Wiederaufstieg?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Wir hatten einfach die größte individuelle Qualität. Hinzu kam mit Stefan Kuntz, Frank Lelle und Marco Pezzaiuoli ein sehr gutes Trainerteam. Das war für die damalige Regionalliga Süd schon eine große Nummer. Wir standen quasi vom ersten bis zum letzten Spieltag auf dem ersten Platz und waren schlichtweg die beste Mannschaft. Der KSC hat damals viel in die Spieler und das Trainerteam investiert. Die Verantwortlichen haben damals wohl alles auf eine Karte gesetzt – es ging gut.</p>
<p style="padding:19px 0px; line-height:1.9em; text-align:left;"><span style="font-family:courier; letter-spacing:0.1em; color:#5b6807;">» lesen Sie auch folgende Kolumnen zum Thema:</span> <br /><a style="color:#5b6807; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #c0ff00; font-size:10px; letter-spacing:0.2em; margin:0 3px; font-weight:normal; background-color:#f1ffc6;" href="http://www.heldenmagazin.com/2009/05/04/der-vergessene-abstiegskampf-beim-ksc/ " » der vergessene Abstiegskampf beim KSC "> \ Der vergessene Abstiegskampf beim KSC  \</a><br /><a style="color:#5b6807; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #c0ff00; font-size:10px; letter-spacing:0.2em; margin:0 3px; font-weight:normal; background-color:#f1ffc6;" href="http://www.heldenmagazin.com/2010/02/19/bingo-provokation-gegluckt%E2%80%A6/" alt="Carsten Rothenbach" title=" » Provokation geglückt "> \ Provokation geglückt \ </a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Gab es Schlüsselspiele für Dich?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span><em>(überlegt)</em> Ja! An das 0:0 kurz vor Saisonende in Schweinfurt, unserem direkten Konkurrenten, kann ich mich gut erinnern. Da musste ich mit einer Platzwunde ausgewechselt werden. Ein negatives Schlüsselerlebnis war sicherlich die Niederlage bei den VfB-Amateuren. Da haben wir am „Tag der Arbeit“ bei 40 Grad im Schatten 3:0 verloren <em>(Anm. d. Red., 29. Spieltag)</em>. Das war richtig bitter und so ein Moment, in dem wir und das Umfeld gemerkt haben, dass der Aufstieg doch kein Selbstläufer sein könnte. Wir haben uns danach noch einmal zusammengerissen. Schließlich ist für mich auch das Aufstiegsspiel in Wehen auf diesem Dorfplatz unvergesslich, vor allem weil vor dem Anpfiff noch zusätzliche Tribünen aufgebaut wurden.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Warum lief es in den darauffolgenden Spielzeiten in der 2. Bundesliga nicht so rund? </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Das ist schwer zu sagen. Als Aufsteiger ist man ja erst mal darauf erpicht, den Klassenerhalt zu schaffen. Das ist das A und O. Man darf auch nicht vergessen, dass der KSC in den Jahren des sportlichen Niedergangs viel an Substanz verloren hat. In dieser Situation wieder eine Basis zu finden, war nicht so einfach. Finanzielle Mittel waren ja kaum vorhanden und die Verantwortlichen haben versucht, das Beste daraus zu machen. Wir haben den Klassenerhalt, Gott sei Dank, drei Jahre hintereinander am letzten Spieltag geschafft.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Der KSC setzte in dieser Phase auch auf ältere Spieler. Welche Typen waren für Dich prägend?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Wenn man Spieler wie Thorsten Kracht oder Bruno Labbadia im täglichen Training erlebt, lernt man schon sehr viel. Labbadia war immer noch sehr ehrgeizig, obwohl er schon kurz vor dem Karriereende stand – und Kracht hatte als Abwehrspieler diese unglaubliche Ruhe. Da konnte ich mir schon Einiges abschauen. Solche Leute waren wichtig, weil sie die Mannschaft geführt haben. Nur mit jungen und unerfahrenen Spielern funktioniert es meistens nicht. Auch wenn die Verpflichtungen damals von dem ein oder anderen kritisiert wurden, waren sie für das Mannschaftsgefüge absolut richtig.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Du hast drei Trainer beim KSC erlebt: Stefan Kuntz, Lorenz-Günther Köstner und Ede Becker – wie würdest Du die drei charakterisieren?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Stefan Kuntz brachte jede Menge, auch internationale, Erfahrung als Spieler mit. Er war ein sehr junger Trainer, der beim KSC bei seiner zweiten Station war. Wir haben beispielsweise in Sachen Dynamik unter ihm damals schon alles gemacht, was heute von der jungen Trainergeneration praktiziert wird. Rückblickend kann ich sagen, dass es gut war, die ersten Profijahre unter ihm trainieren zu können. Lorenz-Günther Köstner war der eisenharte. Der hat uns so getrimmt, dass wir auch mental den Drucksituationen im Abstiegskampf standhalten konnten. Die sportliche Situation des Vereins war ja unter ihm nie einfach, aber er hat immer das Beste aus uns rausholen wollen. Ede Becker war schließlich der „Kumpeltyp“ – Kumpeltyp in dem Sinne, dass er immer viel verlangt hat. Bei ihm ging es nur um Leistung, aber er hat dabei die menschliche Seite nie vergessen. Ede kenne ich nun schon seit über zehn Jahren. Von daher gehört er zu den Leuten beim KSC, die mich am längsten begleitet haben, sei es als Amateur-, Co- oder Cheftrainer. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">In der Winterpause 2004/05 hattet Ihr mit Reinhold Fanz kurzzeitig einen weiteren Trainer, der auf Druck eines Sponsors schnell wieder entlassen wurde. Wie habt Ihr das als Spieler erlebt?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Das war im Endeffekt eine Posse: Er war da und schnell wieder weg. Wir haben ein paar Trainingseinheiten unter ihm absolviert. Die ganze Geschichte kochte hoch und plötzlich war Fanz von der Bildfläche verschwunden. Dann hieß es, dass Ede Becker dafür mit ins Trainingslager in die Türkei fliegt. Dort haben wir als Mannschaft den Wunsch geäußert, dass er uns als Cheftrainer übernimmt.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">In dem Moment, wo es mit dem KSC wieder aufwärts ging, bist Du 2006 zum FC St. Pauli gewechselt. Warum? </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Ich war zu diesem Zeitpunkt schon neun Jahre beim KSC. Für mich hat sich die Frage gestellt, ob ich noch einmal etwas anderes erleben und mit meiner Freundin in einer anderen Stadt etwas Neues aufbauen möchte. Ich war 26 und kurz davor in die besten Fußballerjahre zu kommen. Im Nachhinein betrachtet, war der Wechsel zu St. Pauli eine richtige Entscheidung. Wir fühlen uns in Hamburg sehr wohl. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Du bist 2009 mit dem FC St. Pauli zum ersten Mal in den Wildpark zurückgekehrt – wie war‘s?</p>
<p style="padding:19px 0px; line-height:1.9em; text-align:left;"><span style="font-family:courier; letter-spacing:0.1em; color:#5b6807;">» Empfehlung des Hauses:</span> <br /><a style="color:#5b6807; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #c0ff00; font-size:10px; letter-spacing:0.1em; margin:0 3px; font-weight:normal; background-color:#f1ffc6;" href="http://www.heldenmagazin.com/2009/07/30/auf-ihr-helden-nr8-reloaded/" alt="Carsten Rothenbach" title=" » Auf, Ihr Helden! N°8 \ Baureis, Carnell, Rothenbach, Janzon, Kaufman, Glibo ————————— reloaded! ">\ Carsten Rothenbach in » Auf, Ihr HELDEN! ———————— N°8 \</a><br /><a style="color:#5b6807; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #c0ff00; font-size:10px; letter-spacing:0.2em; margin:0 3px; font-weight:normal; background-color:#f1ffc6;" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-8/wer-gratscht-verliert/" alt="Carsten Rothenbach" title=" » Wer grätscht, verliert ">\ Wer grätscht, verliert! \</a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Es war in den letzten Jahren mein schwerstes Spiel. Das ging quasi mit der Vorbereitung darauf schon los. Mit dem Bus zum Wildpark zu fahren und nicht Teil der Heimmannschaft zu sein, war schon ein komisches Gefühl. Ich freue mich aber schon auf das nächste Spiel. Die Leute aus dem Funktionsteam sind größtenteils noch da. Gerade sie treffe ich immer wieder gerne, weil sie einen großen Anteil daran haben, dass ich mich in den neun Jahren beim KSC immer sehr wohl gefühlt habe.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Nach dem Bundesligaabstieg 2009 ging es beim KSC meistens turbulent zu. Gerade die unglückliche Präsidentschaft Paul Metzgers hat viel mediale Aufmerksamkeit bekommen. Wie hast Du das wahrgenommen?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Dass in einen Verein nach einem Abstieg etwas Unruhe hineinkommt, ist verständlich. Mittlerweile scheint sich der KSC aber wieder gefangen zu haben und auf einem guten Weg zu sein.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Du bist jetzt fast 12 Jahre im Profigeschäft – die meiste Zeit davon hast Du in der 2. Bundesliga verbracht. Was hat sich verändert?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Die Vereine und Mannschaften sind viel professioneller geworden. In der 2. Bundesliga wird mittlerweile richtig guter Fußball gespielt. Am Anfang meiner Karriere war das eine richtige Klopperliga. Bei den meisten Vereinen sind die Ansprüche sehr gestiegen. Die Mannschaften, die unten drin stehen, versuchen zwar immer noch die Spiele zunächst zu zerstören, aber andererseits gibt es zehn Mannschaften, die nach oben schielen. Dementsprechend wird viel investiert.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Rippenbruch, Risswunde, Patellasehnenprobleme – Deine Verletzungen in den letzten Jahren waren meist langwierige Geschichten. Bist Du dabei ins Grübeln über die Zeit nach der Karriere gekommen?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Rothenbach: </span>Körperlich bin ich noch fit. Das waren ja alles Verletzungen, die einen nicht von der Ausübung des Berufs abhalten. Ein Knorpel- oder Meniskusschaden ist in dem Zusammenhang sicherlich schlimmer als eine gebrochene Rippe. Ich will definitiv noch ein paar Jahre spielen. Über das Danach mache ich mir noch keine großen Gedanken.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Wir wünschen Dir alles erdenklich Gute und sagen Danke für das Interview.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Hans-Jürgen Boysen fühlte sich gut!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2011 13:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußball-Gespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Ehe wir uns in den nächsten Tagen der allgemeinen Situation des „neuen KSC“ widmen und den Stand zu überblicken versuchen werden, zunächst noch ein Nachschlag zum vergangenen Samstag. \ Eine vorherige Kontaktaufnahme zu Hans-Jürgen Boysen um mit ihm über das anstehende Spiel beim KSC zu sprechen, war zuvor leider gescheitert. Denn offenbar ist es der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;"> Ehe wir uns in den nächsten Tagen der allgemeinen Situation des „neuen KSC“ widmen und den Stand zu überblicken versuchen werden, zunächst noch ein Nachschlag zum vergangenen Samstag.</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong> Eine vorherige Kontaktaufnahme zu <a style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #aaa; font-size:10px; letter-spacing:0.2em; margin:0 3px; font-weight:normal;" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-15/" alt="Hans-Jürgen Boysen" title=" » Auf, Ihr Helden! N°15 \ die Meistersaison ’/84 Teil 2 ">Hans-Jürgen Boysen</a> um mit ihm über das anstehende Spiel beim KSC zu sprechen, war zuvor leider gescheitert. </strong> Denn offenbar ist es der FSV Frankfurt gewohnt, dass Journalisten ihre Fragen einreichen, diese vom Verein gesammelt und anschließend in einem Rutsch von Pressesprecher und Trainer abgehandelt werden &#8230;<span id="more-6438"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"> Der jeweilige Journalist bekommt dann am Ende die druckfertigen Antworten zugeschickt. Diese Handhabung ist ungewöhnlich, da sie zwar vielleicht den bequemen Schreiberling, aber weder den Klub noch die Leser zufrieden stellen kann. Denn wenn der FSV selbst der Presse derart gleichgültig ist, dass sich Journalisten die direkte Beschäftigung mit dessen Protagonisten ersparen, dann dürfte diese Belanglosigkeit gerade vom lesenden Fußballinteressierten genau so verstanden werden. Heraus kommt eine Situation, die einem kleinen und um Profil und Akzeptanz kämpfenden Verein wie dem FSV eigentlich nicht gerecht werden kann.
</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"> Wir hatten erst recht spät angefragt, und wäre über den Mailverkehr nun die Zeit nicht schon recht knapp geworden, so hätten wir das persönliche Gespräch mit Boysen natürlich dennoch führen können, wie uns Pressesprecher Matthias Gast bestätigte. Nun denn, also schnappten wir uns Boysen und seinen Co-Trainer <a style="color:black; font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #aaa; font-size:10px; letter-spacing:0.2em; margin:0 3px;" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-13/" alt="Gerd Kleppinger" title=" » Auf, Ihr Helden! N°13 \ die Meistersaison 1983/’ Teil 1 ">Gerd Kleppinger</a> eben nach dem Spiel beim KSC. Ihre Stimmung war erwartungsgemäß blendend, wie auch Boysens letzte Worten am Ende seines Statements auf der Pressekonferenz zu entnehmen war: „Ich habe mich im Wildpark einmal mehr sehr wohlgefühlt!“ </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Herr Boysen, nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Sieg und zur Verpflichtung von Macauley Chrisantus! Welche seiner Fähigkeiten haben Sie derart überzeugt, dass Sie hn zum FSV holten?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Hans-Jürgen Boysen: </span>Ich habe in der vergangenen Saison sehr viele Spiele des KSC gesehen und Chrisantus daher auch sehr gut gekannt. Mir gefallen seine Geschwindigkeit und die für sein junges Alter ausgeprägte Fähigkeit, den Ball sichern zu können. Hinzu kam aber natürlich auch seine gute Trefferquote in Bezug auf seine Einsatzzeiten sowie die Tatsache, dass er deutsch spricht. Für uns war entscheidend, dass er auf den Markt kam. Es war zwar bedauerlich, dass er aufgrund seiner Malaria-Erkrankung zunächst ausfiel, aber nach und nach werden wir sicherlich viel Freude an ihm haben.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Sie haben gesagt, dass sie viele KSC-Spiele gesehen haben. Ihnen wird nicht entgangen sein, dass er beim KSC-Publikum einen schweren Stand hatte.
</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Boysen: </span> Für einen jungen Spieler ist es schwierig, mit solch einer Situation umzugehen. Und bei uns hat er den Vorteil, dass nicht so viele Zuschauer kommen <em>(lacht)</em>. Aber man muss ganz klar feststellen, dass unsere Fans sehr geduldig sind und hinter der Mannschaft stehen. So etwas hilft jungen Spielern. Diese brauchen Geduld und Zeit, die wir ihnen auch gerne einräumen.
 </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Der FSV wird aus der Distanz kaum wahrgenommen. Erklären Sie uns doch bitte kurz „Ihren“ FSV, für was steht der Verein?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Boysen: </span>Bis vor kurzem für Ruhe und Geduld. Es ist ein familiärer Klub, der durch die rund dreißig Jahre in der Unterklassigkeit leider etwas Fan-Kultur verloren hat. Das möchten wir Stück für Stück wieder aufbauen. Mit unserem „großen Bruder“ können wir zwar nicht konkurrieren, aber mit Fleiß und Akribie versuchen, uns zu behaupten und zu entwickeln.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Wissen Sie eigentlich, wie viele Spieler Sie beim FSV Frankfurt schon auf dem Trainingsplatz hatten?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Boysen: </span><em>(Lacht)</em> Es sollen um die siebzig sein, aber ich weiß es nicht genau. Die große Zahl hängt damit zusammen, dass wir nur ein bescheidenes  Budget haben. Darüber beklagen wir uns nicht, aber man muss es feststellen. Und wenn für Spieler wirtschaftlich bessere Angebote oder Chancen, ein Klasse höher zu spielen, kommen, dann müssen wir sie eben ziehen lassen. Diese Fluktuation ist keine grundsätzliche Philosophie, sondern  eher der Not geschuldet, dass wir jedes Jahr statt vier bis sechs immer 14 oder 16 Veränderungen im Kader haben. In so fern trifft mein Job des Fußballlehrers den Nagel auf den Kopf &#8211; ich betreue jedes Jahr eine neue Klasse!
</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Noch eine Frage – auch der KSC hat einen großen Umbruch hinter sich. Was trauen Sie der Mannschaft in dieser Saison zu?
</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Boysen: </span>Es wird nicht für ganz vorne reichen. Zumal Vereine mit mehr Budget und Qualität wie der MSV Duisburg noch oben reinstoßen werden. Aber einen einstelligen Tabellenplatz kann ich mir sehr gut vorstellen, hierfür drücke ich ihm auch die Daumen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Für Liebhaber — KSC schlägt die Bayern in München 5:2</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 07:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball-Gespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="margin:0 0 5px 0; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_2.jpg"></a><a title="Kurz vor Spielbeginn – genauer um 17:55 – offenbart das Orakel von Giesing dem Fotografen bereits seine Gewissheit / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6180"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_21-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="150" height="150" style="padding:0 4px 0 0;"/></a>
</div>
<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">&#8230; und der einzige Fotograf am Spielfeldrand, der dieses Ereignis für die Nachwelt dokumentierte, ist Christian Pfefferle vom Heldenmagazin</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>U23-Co-Trainer Marco Wildersinn zeigte sich gestern noch immer überrascht, welche Euphorie das Ergebnis in Karlsruhe ausgelöst hat. </strong> Er führt dies darauf zurück, dass Siege gegen die Bayern unabhängig der Spielklasse höher bewertet werden &#8211;  „Für mich waren die Münchner eine ganz normale Regionalligatruppe und war es einfach nur schön, die Spielfreude der Jungs zu sehen.“ &#8230;<span id="more-6173"></span></p>
<div style="margin-left:20px;">
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Für das heutige Spiel gegen den FC Memmingen erwartet er jedoch eine ungleich schwerere Aufgabe. Denn während die Bayern spielend siegen mochten und ebenso wie die Nürnberger in der 2. Halbzeit merklich abbauten, seien die Oberschwaben eine eingespielte, „eklige Truppe, die kratzt und beißt“. Gerade auch Pascal Groß, der in München „richtig stark“ aufspielte“, werde es schwerer haben, da ihm die  Gegenspieler auf den Füßen stehen werden: „Aber das gehört dazu. Er muss robuster werden, um den Sprung in die 2. Liga zu schaffen“. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Für Wildersinn selbst besaß der Ort des Triumphes übrigens keinen hervorgehobenen Reiz, da er als Aktiver mit dem KSC oder den Stuttgarter Kickers schon öfters dort gespielt hatte. Doch auch ohne den positiven Aspekt einer Premiere „macht es natürlich schon großen Spaß, dort zu spielen und zu gewinnen! Und es bleibt immer noch etwas besonderes, einen Gerd Müller zu sehen.“ </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Dieses Privileg hat Pfefferle des öfteren. Er wohnt nur 2km vom Stadion an der Grünwalder Straße entfernt und kann es locker per Fahrrad erreichen. Mit seinem Kameraauge ist er oft dabei, wenn die Zweite der Sechziger oder der Bayern spielt. Wie am vergangenen Freitagabend. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; margin-top:12px; font-family:monaco, lucida console; color:#aaa; font-size:10px;"><span style="color:gray; font-size:13px; padding-left:5px;">+ </span><em>Für eine Vollansicht einfach auf die Einzelbilder klicken:</em></p>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_11.jpg"></a><a title="Kurz vor Spielbeginn \ KSC-Löwe Markus Schroth trifft den frisch an der Schulter operierten KSC-U23-Betreuer Georg Krämer am Spielertunnel/ © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_11.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6186"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_1-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_3.jpg"></a><a title="Der ehemalige KSC-Vorstopper, -Trainer und -Amateurtrainer Rainer Ulrich ahnt Böses beim Betreten des Platzes - Cüneyt Köz hätte den Ufz als Mitspieler gut gebrauchen können/ © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6189"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_31-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_41.jpg"></a><a title="Die Schwüle vor Anpfiff wich aprupt einem heftigen Regenguss – schnell viel das 1:0 und 2:1 für die Bayern \ David Vrzogic – Tobias Reichel – Manuel Hasel / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_41.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6190"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_4-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_5.jpg"></a><a title="Ehrengäste auf der Haupttribüne / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_5.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6193"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_51-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_61.jpg"></a><a title="Die Abendsonne kam zurück \ David Vrzogic – Bastian Müller – 1:1-Schütze Bogdan Müller – Manuel Hasel – Pascal Reinhardt / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_61.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6194"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_6-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_7.jpg"></a><a title="Pause / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_7.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6198"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_72-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_20.jpg"></a><a title="Biosphärenreservat Grünwalder / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_20.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6258"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_201-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_19.jpg"></a><a title="Mathias Moritz hielt in der zweiten Hälfte sein Tor sauber / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_19.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6251"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_191-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_81.jpg"></a><a title="Während der zweiten Halbzeit brachten Markus Kaucinski und Marco Wildersinn Cambeis für Bogdan, Schoch für Groß und für Haag kam mit Mario der fünfte „Müller” (Gerd, Bastian, Maximilian Ried-, Bogdan und eben Mario) auf Giesings Höhe zum Tragen / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_81.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6199"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_8-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_o<br />
9.jpg"></a><a title="ab der 52. Minute stand es 2:4 \ Parker Walsch – 1:0-Schütze Anton Vastic / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_9.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6202"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_91-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_o<br />
212.jpg"></a><a title="Daniel Steimel – Pascal Groß – Bayern-Amateure-Fan-Block / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_212.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6374"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_211-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
</div>
<div style=“float:left;margin:0 0 2px 0; padding:0;”>
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_10.jpg"></a><a title="Die Bayernbank wie immer eine Bank: ewiger Rekord-Torschütze und Amateur-Co-Trainer-Ikone Gerd Müller – Bayern-II-Co-Trainer und KSC-Legende Rainer Ulrich – Bayern-Torwart-Trainer Walter Junghans / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_10.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6207"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_101-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_112.jpg"></a><a title="Timothy van der Meulen – Patrick Dulleck – Parker Walsch / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_112.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6203"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_111-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_131.jpg"></a><a title="Anton Vastic – Parker Walsch – Ole Schröder / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_131.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6209"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_13-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_14.jpg"></a><a title="Patrick Dulleck – Sebastian Rutz – Pascal Groß / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_14.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6212"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_141-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_16.jpg"></a><a title="Stehende Ovationen/ © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_16.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6216"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_161-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_171.jpg"></a><a title="Shake hands: Holger Britzius und die ZSKAler mit Sebastian Rutz – Maximilian Mosch – Ole Schröder – Henning Bortel / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_171.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6217"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_17-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
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<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_181.jpg"></a><a title="Jetzt aber durstig und hungrig \ Alexander Schoch und Sebastian Rutz bei der Abfahrt / © Foto: C.Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_181.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6254"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/fcb-ii-ksc_auf-ihr-helden_18-150x150.jpg" alt=“Grünwalderstadion KSC Amateure FC Bayern" width="90" height="90"/></a>
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<p style="color: gray; font-family: monaco, lucida console; font-weight: normal; font-size: 12px; letter-spacing:0.1em; text-align:left; font-style:italic; line-height:1.5em; padding-bottom:9px;">Ein Gespräch über ein sehenswertes Fußballspiel, das Grünwalder und leibhaftige Weltmeister. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray; font-weight:normal;">Dreisigacker: </span>Christian, am Freitagabend hast Du ein tolles Spiel gesehen &#8230;</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;"><span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Pfefferle: </span>Ja, es war wirklich sehenswert!</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Das Grünwalder Stadion ist ohnehin etwas besonderes.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Abgesehen davon, dass mir jetzt im Sommer dort von so miesen kleinen Biestern die Waden übel zerbissen werden – natürlich! Das Stadion trägt mächtig Geschichte in sich, da die Bayern und 1860 hier Bundesliga-Meister wurden. Die Umgebung mit der Häuserzeile hinter dem Ost-Tor sieht auch noch genau so aus wie auf den alten Schwarz-weiß Meisterbildern. Bei Tageslicht betrachtet sind sie allerdings pastellfarben, und ein paar moderne Bauten haben sich mittlerweile auch eingeschlichen.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Und es ist ja schon ein Erlebnis, hierhin zu kommen. Alleine die sportliche Höchstleistung, zu Fuß oder mit dem Rad das Isarufer hoch zu kraxeln – irgendwann sind die Flutlichtmasten zu sehen, und dann das Stadion wie es auf seinem Sockel tront. So stand es bereits weit vor meiner Geburt. Es liegt in einem Wohnviertel, mitten im Leben, es ist Kultort, es lebt, und aus den Stufen grünt es vielfältig.
</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Wie im Wildpark.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Ja, wobei beim KSC offenbar jetzt jeder wieder die modernste Anzeigentafel Europas haben möchte. Hier ist vieles noch echte Handarbeit, so werden die Tortafeln manuell eingehängt. Eine menschliche Komponente, die im Bundesliga-Zirkus mehr und mehr verloren geht.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Apropos &#8211; wie viele KSC-Fans waren eigentlich da?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Werner Kern sagte auf der Pressekonferenz, dass 25 Gästefans gezählt wurden, und das sollte auch so hinkommen. Größtenteils waren es die Jungs  der ZSKA <em>(„Zuagroasten Supporters KArlsruhe“, d.Red.)</em>, aber das Kampftrinker-Banner hing ebenso dort wie das der Fans der KSC-Amateure. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Waren sie denn auch zu hören?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Natürlich, denn es gab ja ausreichend Phasen, in denen das Bayern-Spiel nicht so gelaufen ist und der KSC schöne Spielzüge mit deutlicher Führung im Rücken in Richtung Riedmüller-Tor gezeigt hat – dann schwebten die Bälle begleitet von „Aaahs“ und „Ooohs“ von Station zu Station.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Wobei Du immer sagst, dass die U23 der Sechziger und Bayern eine treue Fangemeinde haben, die sie stets stimmgewaltig unterstützen. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Das stimmt, gerade von den Bayern sind immer so rund 300 da und machen mächtig Rabatz, teilweise über den Schlußpfiff hinaus schmettern sie ihr Mantra über den Rasen. Ich glaube, die suchen und finden hier etwas im Fußball, das sie in der Arena nicht mehr bekommen. Die liegt wie ein Flughafen weit draußen, ist teuer und nicht gerade fahrradfreundlich, wenn du dann endlich dort bist. Aber vor allem füllt das Giesinger mit seinem Alter ein gewisser Geist, es ist mit Erinnerungen an großen Fußball geradezu aufgeladen.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Dennoch ist dieser Zuspruch ungewöhnlich. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Beide Vereine ragen mit ihrer Amateure-Fan-Kultur heraus. Dies ist gerade dann bemerkenswert, wenn du bedenkst, dass das Interesse an Spielen mit Beteiligung von zweiten Mannschaften nicht gerade überwältigend ist.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Wie ist die Atmosphäre für Dich als Fotograf? Das Stadion ist ja doch recht groß, aber zu den Dritt- oder Viertligaspielen nur kaum gefüllt.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Hmm, es ist sicher etwas größer, aber dennoch sehr überschaubar – es ist ja nicht das Düsseldorfer Rheinstadion. Wohltuend fürs Auge ist gerade, dass es bis auf eine Bierwerbung am Dach der Gegentribüne gar keine Werbung gibt. Der Zuschauer kann sich somit ganz einfach auf ein Spiel und Atmosphäre einlassen, nichts lenkt unnötig ab. Das Spielfeld in Fröttmaning hingegen ist umgeben von, so glaube ich mich zu entsinnen, drei Ringen an Werbebanden direkt um den Platz, dazu menschgewordene Markenlogos des Hauptsponsors und ewig rufende Klingeltöne. Dort darf sich der Zuschauer noch nicht einmal auf das konzentrieren, weshalb er doch eigentlich gekommen sein sollte – das Wesentliche im wörtlichen Sinne, den gut 20 Sportlern. Im Gründwalder hat der Zuschauer das Gefühl, nicht an einer großen Eventmaschinerie beizuwohnen, sondern sich von diesem Sport noch berühren lassen zu können und das auch zu dürfen.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Beschränkt sich die Geschichte nur auf den Ort?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Nein, es bildet sich hier auch eine faszinierende Münchner Fußballwirklichkeit ab. Mal schaut ein Thomas Müller vorbei, und jetzt am Freitag Markus Schroth und Christian Saba. Aber auch der ganze Bayern-Staff überhaupt, mit Walter Junghans, Rainer Ulrich, Hermann Gerland oder Gerd Müller, die ohnehin mit von der Partie sind. Und als in der vergangenen Saison der OFC hier spielte, waren mit ihm und Andreas Möller gleich zwei Weltmeister im Stadion. </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px; font-weight:bold;">Unser Ufz! Wie ist er denn eigentlich drauf? </p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:35px;">Da die Bayern in den vergangenen Monaten nicht sehr erfolgreich waren, habe ich ihn oft verärgert erlebt. Wegen seines Blicks habe ich mich schon als Kind beim Blättern und Kleben meines Sammelalbums <em>(’82/’83)</em> unglaublich vor ihm erschreckt. Ich möchte nicht in der Haut der Spieler stecken, wenn er am Spielfeldrand auf mannemerisch seinem Zorn freien Lauf lässt! Sogar beim Fotografieren erschrecke ich mich manches Mal, weil ich denke, er ist wütend auf mich, weil ich es wage, jetzt ein Bild von ihm zu machen oder warum auch immer und rennt deshalb direkt auf mich zu!! Glücklicherweise habe ich mich bislang jedes Mal getäuscht &#8230; Den Mehmet hat er bestimmt auch ein wenig mit diesem Gift geimpft, dass ein Trainer energisch aufzutreten hat. Scholl konnte als Trainer nämlich auch sehr aufbrausend sein!</p>
</div>
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		<title>Tatort Stadion in München</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 10:30:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungs-Tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin:0 3px 4px 4px; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_71.jpg"></a><a title="Eine Gewitterfront bricht über Bavaria herein – war es ein Zeichen des Himmels, ob der Podiumsdiskussion? Die Farben aus dem Farbenladen? Pyrozauber oder Löwen-Revolution von oben? Oder eben Vorbote auf Samstag 15:30? / © Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_71.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5007"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_7-150x150.jpg" alt=“Tatort Stadion München" width="150" height="150"/></a>
</div>
<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 13px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Die Finissage dieser sehenswerten Ausstellung am kommenden Freitag ist mehr als nur ein guter Tip für alle Karlsruher Auswärtsfahrer</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Nicht nur allen Reisenden, die das kommende KSC-Auswärtsspiel beim TSV 1860 München zu einem langen Wochenende nutzen, empfehlen wir vor dem ersten Gang ins <a href="http://stadionanderschleissheimerstrasse.de/index.php?id=14" target="_blank" title="der Auswärtswildpark" style="margin:0 3px; border-top:1px solid #b2fe50; color:#2e2d30;">Stadion an der Schleissheimer Straße</a> oder einen Bierkeller noch etwas Nachdenklichkeit.</strong> Denn am Freitag endet in München <em>(<a href="http://feierwerk.de/support/raeume/farbenladen.html" title="Ausstellungsraum" target="_blank" style="font-family:monaco; letter-spacing:0.3em; margin:0 3px; border-top:1px solid #b2fe50; color:black;">Farbenladen</a> links neben dem Feierwerk, <a href="http://feierwerk.de/ueber-uns/anfahrt-feierwerkgelaende.html" title="Stadtplan München" target="_blank" style="font-family:monaco, lucida console; margin:0 1px; border-top:1px solid #b2fe50; color:black;">Hansastraße 31</a> / Nähe U- und S-Bahnhof Heimeransplatz)</em> die sehr empfehlenswerte Ausstellung <a href="http://tatortstadion.blogsport.de/" target="_blank" title="Programmübersicht" style="font-family:monaco, lucida console; margin:0 3px; border-top:1px solid #b2fe50; color:black;">Tatort Stadion 2</a>.  &#8230; <span id="more-4957"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:20px;">Dort kann ab 19 Uhr beim Abschlussfest nebenan im <a href="http://feierwerk.de/programm_gesamt/detail_ansicht.html?tx_wfqbe_pi1%5Beid%5D=3789" target="_blank" title="Abschlussfest" style="font-family:monaco, lucida console; text- font-size:11px; letter-spacing:0.3em; margin:0 3px; border-top:1px solid #b2fe50; color:black;">Hansa39</a> nicht nur ein gutes Bier getrunken und mit den Bands „Die Vorstadtkönige“ und „KuA“ gefeiert, sondern auch noch ein letzter Blick auf die Exponate und Schautafeln geworfen werden.</p>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Hartnäckige Diskriminierungen</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:20px;">Die Schau wurde ursprünglich 2001 vom Bündnis Aktiver Fußballfans <a href="http://aktive-fans.de/" title="Bündnis Aktiver Fußball-Fans " target="_blank" style="font-family:monaco, lucida console; border-top:1px solid #b2fe50; color:black;">(BAFF)</a> entwickelt und ist seitdem an fast zweihundert Orten gezeigt worden. Die Ausstellung leistete Pionierarbeit, indem sie Diskriminierung beim Fußball thematisierte. Trotz zahlreicher Verbesserungen finden in den Stadien rassistische oder homophobe Beschimpfungen allerdings noch immer ihre Heimat. Die von München aus nach Babelsberg weiterziehende Arbeit wurde inzwischen komplett überarbeitet und informiert nicht nur über alltägliche Diskriminierung und Aktivitäten von Neonazis, sondern auch darüber, was Fans dagegen tun.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; margin-top:22px;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><em style="color:#5f6062;">Für eine Vollansicht einfach auf die Einzelbilder klicken:</em></p>
<div style="margin-left:20px; margin-bottom:30px; margin-top:7px; height:320px;">
<div style="float:left; margin:0 0 4px 0; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_14.jpg"></a><a title="Tatort Stadion Farbenladen München / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_14.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5051"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_13-150x150.jpg" alt=“Tatort Stadion München" width="150" height="150"/></a>
</div>
<div style="float:left; margin:0 0 4px 0; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_4.jpg"></a><a title="Tatort Stadion Farbenladen München / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_4.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5002"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_41-150x150.jpg" alt=“Tatort Stadion München" width="150" height="150"/></a>
</div>
<div style="float:left; margin:0 0 4px 0; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_31.jpg"></a><a title="Tatort Stadion Farbenladen München / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_31.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4999"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_3-150x150.jpg" alt=“Tatort Stadion München" width="150" height="150"/></a>
</div>
<div style="float:left; margin:0 0 4px 0; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_8.jpg"></a><a title="Tatort Stadion Farbenladen München / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_8.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5047"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_81-150x150.jpg" alt=“Tatort Stadion München" width="150" height="150"/></a>
</div>
<div style="float:left; margin:0 0 4px 0; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_51.jpg"></a><a title="Podiumsdiskussion — Bürgerrechte auch für Fußballfans? / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_51.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5003"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_5-150x150.jpg" alt=“Tatort Stadion München" width="150" height="150"/></a>
</div>
<div style="float:left; margin:0 0 4px 0; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_6.jpg"></a><a title="Podiumsdiskussion — Bürgerrechte auch für Fußballfans? / © Foto: Christian Pfefferle, München" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_6.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5006"  title=" + " src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/tatortstadion_auf-ihr-helden_61-150x150.jpg" alt=“Tatort Stadion München" width="150" height="150"/></a>
</div>
</div>
<h2 style="font-weight: normal; font-family: courier; font-size: 13px; letter-spacing: 0.2em; margin-top: 20px; color: gray; padding-left: 10px;">Bürger Fußballfan?</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:20px;">Am gestrigen Dienstag kam es im Rahmen der Ausstellung zur Podiumsdiskussion „Bürgerrechte auch für Fußballfans?“. Der als Murgtäler schon seit Jugendtagen dem KSC verfallene und heute wieder in Karlsruhe lebende Journalist <a href="http://www.christoph-ruf.de/" title="Christoph Ruf - freier Journalist" target="_blank" style="font-family:monaco, lucida console; font-size:12px; margin:0 3px; border-top:1px solid #b2fe50; color:black;">Christoph Ruf</a> moderierte diesen Abend. Anschließend sprachen wir mit ihm:</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Christoph, wie wichtig war diese Ausstellung vor zehn Jahren – und wie wichtig ist sie heute?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Ruf: </span>Zu ihrem Beginn war sie von der Öffentlichkeit weitaus aufmerksamer begleitet worden als heute, da die Ausmaße von Diskriminierung und Rassismus medial noch nicht derart präsent waren. Und sie war notwendig, gerade hinsichtlich skandalöser Positionen wie derer des damaligen DFB-Präsidenten <a href="http://www.tatort-stadion.de/ausstellung/vorbilder.htm" title="Vorbilder — Gerhard Mayer-Vorfeld" target="_blank" style="font-family:monaco, lucida console; font-size:12px; letter-spacing:0em; margin-left:3px; border-top:1px solid #b2fe50; color:black;">Mayer-Vorfelder</a>.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;">Heute geht es darum, ein Bewusstsein für die subtileren Formen  von Ausgrenzungen zu schaffen. Rechte und deren Gedankengut erkennt man nicht mehr so leicht wie damals. Die Ausstellungsmacher haben zum Beispiel bei Führungen durch „Tatort Stadion“ die Erfahrung gemacht, dass Schüler und vor allem Lehrer über Szene-Codes wie „88“ nicht bescheid wissen.<br />
Darüber war ich trotz allem doch sehr verwundert.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Bundesliga und DFL sind hiervon im Zuge von Professionalisierung und Kommerzialisierung nicht mehr so sehr betroffen wie die unteren Ligen unter dem Dach des DFB.</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Ruf: </span>Natürlich, die DFL ist fein raus und verweist auf die DFB-Regionalverbände. Gerade der Sächsische Fußballverband glänzt mit Dilettantismus – zuerst hat er die Probleme jahrelang geleugnet, um dann auch noch falsch damit umzugehen. Er ist ein Beispiel dafür, dass der Fisch vom Kopf her stinkt. Ein positives Gegenbeispiel ist hingegen der Berliner Fußball-Verband. Dort weiß man, was in den Stadtteilen los ist und dass Verharmlosung nichts bringt.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Wie sieht es in unserer Region aus?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Ruf: </span>Sicherlich besser als in manchen sächsischen Dörfern, da hier der Rechtsextremismus nicht so gesellschaftsfähig ist. Aber andererseits kann ich mich an <em>(einen)</em> den diesjährigen Karlsruher Fastnachtsumzug  erinnern, bei dem mein Sohn plötzlich einen Flyer des örtlichen NPD-Kandidaten in der Hand hielt. Auf diesem prahlte er damit, bei Pforzheim eine Jugendmannschaft zu trainieren, was dort sicher auch bekannt ist. Und Thor-Steinar-Klamotten sind auch im Südwesten längst nicht so geächtet wie oft behauptet wird – auch wenn mir klar ist, dass in Ausnahmefällen da mal jemand drinsteckt, der nicht weiß, wohin seine Kohle fließt.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Ist generell aber nicht dennoch ein Stück Normalität eingekehrt?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Ruf: </span>Fußball ist ein Mannschaftssport. Und gerade in den Jugendmannschaften ist es längst Normalität, dass sie sich aus vielen Nationalitäten zusammensetzen. Ob die jetzt aus Afrika oder dem ehemaligen Jugoslawien kommen, spielt keine Rolle mehr.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;">Im Nachkriegsdeutschland war dies sicher noch anders und war ein Schwarzer bis in die achtziger, neunziger Jahre ein Exot, der ähnlich kritisch angeschaut wurde wie ein Schwarzer noch heute in Schwedt oder Frankfurt an der Oder.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Würdest Du der Einschätzung zustimmen, dass Ausländer in den Fan-Kurven in Anbetracht ihres Bevölkerungsanteils deutlich unterrepräsentiert sind?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Ruf: </span>Das stimmt absolut. Ich warte noch immer auf einen Sozialwissenschaftler, der Fußballfan ist und sich mit dieser Frage einmal zu beschäftigen beginnt. Ich habe viele Jahre in einem multikulturellen Stadtteil wie St. Pauli gelebt – und selbst dort fanden sich kaum Leute mit Migrationshintergrund im Stadion. Auch hier in Karlsruhe sieht man Jugendliche in der Regel noch immer oft in einem Trikot von Hayduk Split oder Fenerbahçe durch die Straße rennen, auch wenn viele inzwischen auch zum KSC gehen.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Gutes Stichwort! Was ist in der neuen Saison für uns drin?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Ruf: </span>Vom ersten Heimspiel war ich sehr überrascht, das hat mir gefallen! Zumal ich den Stil vom MSV nicht mag und ich mich immer über Siege von Mannschaften freue, die Fußball spielen. Und das tat der KSC. Wenn es Rainer Scharinger gelingt, den Ball flach zu halten und sich und seine Jungs von überzogenen Erwartungen nicht zu sehr unter Druck setzen zu lassen, dann wäre ein Mittelfeldplatz ein großer Erfolg. Was ich am Samstag gesehen habe, bestärkt mich in der Sympathie für diesen Mann.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Du kennst die Fußballplätze und Stadien der Region – wo fühlst Du Dich am wohlsten?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em; color:gray;">Ruf: </span>Auch auf die Gefahr hin, an dieser Stelle zensiert zu werden: Ich empfinde nach wie vor jedes Flutlichtspiel auf dem Betzenberg als ein Erlebnis. Aber ansonsten genieße ich jedes Fußballspiel im Wildpark, weil mich seit meiner Jugend mit diesem Stadion so viel verbindet. Das ist ja der Luxus, wenn man vom Fan zum Journalisten mutiert: Dass man in Fürth UND in Nürnberg Fußball schauen kann. UND dass es einem in Lautern und beim KSC gefallen kann, also überall, wo es nicht so keimfrei ist wie in der Allianz-Arena.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;">Deshalb muss ich unbedingt auch mal wieder ans Böllenfalltor. Und zu den Stuttgarter Kickers. Fährst Du mit?</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Klar!</strong></p>
<p><span style="font-size: 10px; color: gray; text-align: left;">Text: M.Dreisigacker \ Fotos: C.Pfefferle</span></p>
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		<title>Wildparkstadionbuch bei R.TV Karlsruhe</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 12:58:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fußball-Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurz vor Weihnachten widmete sich R-TV mit einem Beitrag unserem Bildband „im Wildpark“. Ohne Wertigkeit und Schönheit der gesamten Sendung in irgendeiner Form schmälern zu wollen, haben wir die drei Minuten mit Matthias Dreisigacker im Wildparkstadion herausgenommen. \ Diese können hier nochmals angeschaut werden. Viel Vergnügen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><strong>Kurz vor Weihnachten widmete sich R-TV mit einem Beitrag unserem Bildband „<a href="http://www.verlagblock1.de/index.php#imwildpark" target="_blank" title="Bildband im Wildpark" alt="wildparkstadion karlsruhe ksc karlsruher sc sport club bildband im wildpark">im Wildpark</a>“.</strong> Ohne Wertigkeit und Schönheit der gesamten Sendung in irgendeiner Form schmälern zu wollen, haben wir die drei Minuten mit Matthias Dreisigacker im Wildparkstadion herausgenommen.<br />
<span style="color:gray; font-size:14px; font-weight:strong">\ </span>Diese können hier nochmals angeschaut werden.</p>
<p><em>Viel Vergnügen!</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="506" height="404" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hBBfzCpSsdk?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="506" height="404" src="http://www.youtube.com/v/hBBfzCpSsdk?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" ></embed></object></p>
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		<title>Wie die Karotte vor der Nase \ Bradley Carnell</title>
		<link>http://www.heldenmagazin.com/2009/07/30/wie-die-karotte-vor-der-nase/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 07:45:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthias Dreisigacker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball-Gespräche]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Interview mit dem südafrikanischen Nationalspieler Bradley Carnell \ Nach 93 Spielen und acht Toren (seit Februar 2005) für den KSC endete vor wenigen Wochen Bradley Carnells Zeit im Badischen – sein Vertrag wurde nicht verlängert, die Zukunft des südafrikanischen Nationalspielers liegt nun beim Ligakonkurrenten FC Hansa Rostock.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="color: gray; font-family: courier; font-weight: normal; font-size: 15px; letter-spacing:0.1em; text-align:left;">Ein Interview mit dem südafrikanischen Nationalspieler Bradley Carnell</h2>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><span style="color:gray; font-size:17px;">\ </span><strong>Nach 93 Spielen und acht Toren (seit Februar 2005) für den KSC endete vor wenigen Wochen Bradley Carnells Zeit im Badischen – sein Vertrag wurde nicht verlängert, die Zukunft des südafrikanischen Nationalspielers liegt nun beim Ligakonkurrenten FC Hansa Rostock.</strong></p>
<div style="float:left; margin:0 0 4px 0; padding:0;">
<a href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/bradley-carnell_auf-ihr-helden.jpg"></a><a title="der südafrikanische Nationalspieler Bradley Carnell im Trikot des KSC / © Foto: Matthias Dreisigacker, Karlsruhe" rel="lightbox" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/bradley-carnell_auf-ihr-helden.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5168"  title="Tatort Stadion" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/bradley-carnell_auf-ihr-helden1-150x150.jpg" alt=“Tatort Stadion München" width="150" height="150"/></a>
</div>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; text-indent:30px;">Zeitgleich mit Godfried Aduobe und Trainer Edmund Becker hatte Carnell einstmals seinen Dienst angetreten und wurde zum Wegbegleiter des Vereins auf dessen Weg aus den Niederungen der 2. Liga bis in die Bundesliga. Als Bradley Carnells erfolgreichste Phase gilt das Aufstiegsjahr 2006/07, während seine Bundesligajahre von häufigen Verletzungssorgen überschattet blieben. Erlebte der sympathische Flügelspieler beim KSC zunächst gute und schöne Jahre, wird seine persönliche Bilanz durch den Bundesligaabstieg und das Taktieren des Vereins hinsichtlich seiner Vertragsverlängerung ein wenig getrübt.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Herr Carnell, wie kam der Kontakt nach Rostock zustande?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Das ging über meinen Berater Jürgen Schwab. Er hatte mir einige Möglichkeiten aufgezeigt, wobei sich Rostock am intensivsten um mich bemühte. Hansa war unter Trainer Armin Veh übrigens schon einmal an mir interessiert, und zwar nach meiner Stuttgarter Zeit – mit meinem Berater war ich sogar zu Verhandlungen in Rostock gewesen. Letztlich waren es nur Kleinigkeiten, weshalb ich mich damals für einen Wechsel zu Borussia Mönchengladbach entschieden habe. Aber Rostock blieb immer ein Thema, und jetzt hat es ja doch noch geklappt! Wer weiß, vielleicht sollte es ja so sein, daß sich die Wege erst so spät wieder kreuzen … (<em>Lächeln</em>)</p>
<p><span id="more-1193"></span></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Haben Sie sich vorher auch mit Godfried Aduobe ausgetauscht, der schon einmal für den FC Hansa Rostock gespielt hat?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Ja, natürlich. Godfried Aduobe hat mir auch zugeraten, da es gerade für die Familie eine sehr schöne Gegend zum Leben und zum Wohnen sei. Klar ist mir, daß er dort oben auch keine einfache Zeit hatte <em>(Rassismus, d.R.)</em>. Aber diese Thematik wird mich naturgemäß nicht betreffen.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Rostock… Denken Sie manchmal noch an das berüchtigte 4:4 aus der Aufstiegssaison 2006/07?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Selbstverständlich – 3:0 zur Halbzeit, und ich habe sogar ein Tor geschossen! <em>(Lacht)</em></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Täuscht eigentlich der Eindruck, daß dieses 4:4 nach einer 4:1-Führung einen nachhaltigen Bruch herbeiführte? Die Mannschaft spielte hinterher nie wieder so leidenschaftlich nach vorne wie im berauschenden Spätsommer 2006.</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Nein, das glaube ich nicht. Fußballer denken nicht so, man schaut nur von Spiel zu Spiel. Es gab andere Schlüsselspiele, die sich nachhaltiger ausgewirkt haben. Das 7:0 von Hamburg, oder die Niederlage von Frankfurt zum Beispiel. Und allgemein haben wir in der vergangenen Saison gegen direkte Konkurrenten zu wenig gepunktet, was sich am Ende weitaus dramatischer ausgewirkt hat. Also, eigentlich ist es unglaublich, daß so wenige Punkte zum Klassenerhalt hätten reichen können.</p>
<p><a title="Bradley Carnell und der Bielefelder Oliver Kirch während des Spiels bei Arminia Bielefeld (1:0 für Arminia, 5. April 2008)" rel="lightbox [carnell]" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/carnell_2_gross.jpg" alt="Bradley Carnell"><img class="alignleft size-full wp-image-1197" title="Bradley Carnell gegen Arminia Bielefeld" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/carnell_2_klein.png" alt="Bradley Carnell Arminia Bielefeld" width="150" height="103" /></a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Stichwort Frankfurt. War das 1:2 wirklich der ominöse Wendepunkt der vergangenen Saison?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Ich glaube schon. Es hat ja schon damit  begonnen, daß wir zum Zeitpunkt der Erstansetzung sehr gut drauf gewesen waren. Wäre das Spiel nicht ausgefallen, dann hätten wir mit Sicherheit ein besseres Bild abgegeben.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Aber wirklich schlimm war ja dann die tatsächliche Leistung beim Nachholspiel.</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Hmmm <em>(grummelt ein wenig)</em>… Ja gut, ich weiß nicht … Das ist lange her <em>(Lacht)</em>. Ich weiß nur, daß ich von der Bank kam und das 1:0 für uns vorbereitet habe. Da dachte ich, „hoppala“, jetzt geht es für mich wieder bergauf. Daß wir dann doch noch verloren haben, hat mich natürlich sehr enttäuscht.</span></em></span></em></strong></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Gibt es für Sie weitere markante Punkte, an denen man den Abstieg festmachen kann? Oder, Dinge, die man im Verein hätte besser machen können, um den Absturz zu verhindern?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Ich denke, spätestens nach dem Wiesbaden-Spiel hätte man etwas mehr verändern können, ja müssen. Letztendlich hat man in der täglichen Arbeit nie einen Ruck gespürt, alles plätscherte im selben Trott vor sich hin. Spieltag für Spieltag, Woche für Woche machten wir einfach so weiter, als ob gerade nichts passieren würde – in der Hoffnung, daß es irgendwann und irgendwie einfach besser würde. Aber das tat es nicht. Ich selbst hatte ständig gehofft, daß Mannschaft und Umfeld endlich begreifen, „bis hierher und nicht weiter“. Aber es kam nichts und wurde nie deutlich, wie ernst die Lage eigentlich war. Für eine Mannschaft wird es dann auch schwer, sich von selbst aufzuraffen oder eine Reaktion zu zeigen. Auch die vier Neuen in der Winterpause haben uns nicht entscheidend weitergebracht, der Vorrundenplatz war besser als der Rückrundenplatz. Vielleicht fehlte am Ende auch ein wenig die Hierarchie. Erfahrene Spieler wie Godfried Aduobe oder Aleksander Iashvili konnten sich aus unterschiedlichen Gründen erst spät wieder in die Mannschaft spielen, und auch ich habe aus Verletzungsgründen nicht meine Leistung bringen können.</p>
<p><a title="Bradley Carnell beim Aufwärmen im Kölner RheinEnergieStadion – mit Krüger im Rücken und nicht am Rand (0:0, 14. Februar 2009)" rel="lightbox [carnell]" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/carnell_3_gross.jpg" alt="Bradley Carnell"><img class="alignleft size-full wp-image-1199" title="Bradley Carnell vor seiner Einwechslung gegen den 1. FC Köln" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/carnell_3_klein.png" alt="Bradley Carnell 1.FC Köln" width="150" height="104" /></a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>War dies auch der Unterschied zu Ihrem ersten Abstiegskampf – damals, 2005, in der 2. Liga?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Der damalige Abstiegskampf war einfacher für mich, aber auch für Goddie. Wir kamen in der Winterpause zum KSC, wußten noch überhaupt nichts vom Verein und kümmerten uns daher nicht um das Durcheinander im und um den Klub. Wir spielten einfach nur Fußball und versuchten, uns stetig zu verbessern. Das hatte sich in der letzten  Saison natürlich geändert. Denn im Laufe der Jahre ist man automatisch näher am Verein dran und setzt sich mit diesen oder jenen Problemen, die man nicht so einfach von sich weghalten kann, zwangsläufig auseinander. Und wenn ich mich intern zu dem einen oder anderen Thema geäußert habe, um Denkanstöße zu geben, dann hatte ich das Gefühl, daß meine Worte nicht viel wert waren. Es gab zuletzt einfach zu viele nicht behobene Baustellen, sodaß ich mittlerweile auch froh bin, woanders einen neuen Start wagen zu können.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Also fehlte Ihnen auch der Anreiz, den Neuaufbau beim KSC aktiv begleiten zu können?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Na gut, natürlich wäre es einfacher gewesen, hier zu bleiben. Aber sportlich war ich an einem Punkt angekommen, bei dem es irgendwann geknallt hätte. Auch meine körperlichen Probleme haben mich belastet, sodaß es gut für mich ist, aus der Karlsruher Routine ausbrechen zu können.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Wie hast Du die relative Ruhe, mit der in Karlsruhe  der Niedergang der vergangenen Monate begleitet wurde, wahrgenommen?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Der KSC hat konsequent und schnell darauf geachtet, daß Fragen nach dem Trainer oder anderen Veränderungen nie aufkommen konnten. Es gab keine Chance für Kritik, da man immer eine gute Antwort in der Tasche hatte. Das haben sie geschickt gemacht.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Wäre mehr Kritik besser gewesen?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Ich bin niemand, der, zum Beispiel, gegen den Trainer schießt. Dafür bin ich zu sehr Mensch.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Schade war, daß Du Dich auch von den Fans nicht mehr verabschieden konntest und nach viereinhalb Jahren recht geräuschlos den Verein verlassen mußtest.</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Ja, ich habe immer nur in der Zeitung gelesen, daß man mit mir, Timo Staffeldt und Martin Stoll nicht mehr plante. Auch das ist etwas, das mir nicht gefallen hat. Denn ich bin keiner, der unter einem Baum sitzt und wartet, bis etwas für ihn herunterfällt. Zumal es in Karlsruhe immer gestimmt hat, wenn so etwas in der Zeitung stand – Sean Dundee oder Jiri Kaufman zum Beispiel mußten meine Erfahrung, die Vertragverlängerung wie eine Karotte an der Schnur vor die Nase gehalten zu bekommen, um anschließend doch abgeschoben zu werden, ja ebenfalls schon machen. Trotzdem der KSC in Gesprächen mit Jürgen Schwab positive Signale gesendet hatte, ahnte ich also, worauf es hinausläuft und habe dementsprechend nicht gewartet, sondern agiert.</p>
<p><a title="Bradley Carnell am Ball, im Hintergrund KSC-Kollege Stefan Buck." rel="lightbox [carnell]" href="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/carnell_4_gross.jpg" alt="Bradley Carnell Stefan Buck"><img class="alignleft size-full wp-image-1201" title="Stefan Buck und Bradley Carnell" src="http://www.heldenmagazin.com/wp-content/uploads/carnell_4_klein.png" alt="Stefan Buck und Bradley Carnell" width="150" height="137" /></a></p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Waren die lange Zeit ungeklärten Vertragsverhältnisse vieler Spieler dem Erfolg hinderlich</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Vielleicht. Die einen Spieler waren nur ausgeliehen und wußten, was im Anschluß kommt. Andere wiederum wurden bis zum letzten Spieltag vertröstet. Eine gewisse Unruhe kam dadurch sicher in die Mannschaft.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Wie schätzt Du die Perspektive des KSC in der kommenden Saison ein?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Ja gut, ich bin froh, daß ich dazu nichts sagen muß! Ich beschäftige mich jetzt erst einmal ausschließlich mit der neuen Herausforderung bei Hansa Rostock und möchte endlich vor allem wieder eine vernünftige Saison hinlegen. Und das in einer Mannschaft, die um meine Stärken weiß und der ich dann auch helfen kann.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left;"><strong>Und die WM im nächsten Jahr?</strong><br />
<span style="font-size:11px; font-family:courier; letter-spacing:0.2em;">Bradley Carnell : </span>Ich möchte mich für meine Nationalmannschaft wieder anbieten und angreifen. Es tat mir unendlich leid, daß ich beim Confed-Cup nicht dabei sein durfte.</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; font-style:italic;">Das Gespräch führte Matthias Dreisigacker</p>
<p style="line-height:1.5em; text-align:left; margin-top:24px;"><strong>Wenn Sie mehr über <a style="background-color:white; border: 1px solid #1940a3; color:#1940a3; font-family: courier; letter-spacing:0.2em; font-size:12px; padding:1px 4px; margin:0 2px;" title="AUf, Ihr Helden! N°8 \ Bradley Carnell — der Liverpool Junge" href="http://www.heldenmagazin.com/alte-hefte/auf-ihr-helden-nr-8/" target="_blank">Bradley Carnell</a> lesen möchten empfehlen wir Ihnen unsere Print-Ausgabe „Auf, Ihr Helden! N°8“</p>
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