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Udo Lattek hat abgesagt, weil er bei einem Italiener angeblich keinen gescheiten Wodka bekäme. Und Uli Hoeneß muß vor seinem Besuch bei der Familie Zimmermann noch zum Hauptbahnhof, um einen bunten Blumenstrauß zu kaufen. „Das wird dauern. Die badischen Floristik-Fachhändlerinnen sind die langsamsten der Welt“, stöhnte er uns ins Telefon …
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Das Sonderheft zum Benefizspiel am 30. Juli 2010

Jedes ordentliche Fußballspiel braucht eine gescheite Stadionzeitung, so auch das Ereignis im Stadion des SVK Beiertheim. Also hat die Redaktion der HELDEN! hierzu ein Sonderheft geschaffen, das am Spieltag zugunsten der Familie Krauth verkauft werden wird. Ab Montag, den 2. August, wird es zusätzlich im Pressehandel erhältlich sein. Unsere Abonnenten bekommen das Heft im Rahmen ihres Abos zugeschickt, oder können es am Spieltag an unserem Stand bei Haupteingang in Empfang nehmen. Das Magazin kann auch bei uns bestellt werden. Alle Erlöse des Heftes (Verkaufspreis 2 €) fließen direkt in den Spendenfond für die Familie Krauth beim gemeinnützigen FC Unitas 71 e.V., der auch als Herausgeber von „Raimund Krauth Extra“ firmiert …
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Rund um das Fan-Projekt in der Nordstadt (Mainestraße 8, Haltestelle „Heidehof“ der Linie 3) steigt am kommenden Wochenende von 18. bis 20. Juni das erste Karlsruher Kurvenfest.
Wir sind auch vertreten und nutzen die 3 Tage für einen Sonderverkauf unserer Ausgaben 1 bis 15 zum Preis von nur 30 Euro (statt regulär 49 Euro). Natürlich können die Hefte unserer nun schon 18 Nummern umfassenden Sammlung sowie unser Bildband „im Wildpark“ dort ebenfalls erworben werden.
Was eigentlich erwartet die Gäste beim Kurvenfest? Mit viel Musik, einer Graffiti-Aktion, Fußball-Turnier, Fahnen-Mal-Workshop, Info-Ständen und zahlreichen Vorführungen Spielfilmen und Dokumentationen rund um das Thema Fußball wird einiges geboten, das neugierig macht und abwechslungsreicher zu sein scheint, als das des KSC in der letzten Saison auf dem grünen Rasen.
Ach ja – und auf die Spiele der Fußball-WM muß natürlich auch niemand verzichten!
Vielleicht ist dies auch für Ultra-Skeptiker einmal eine gute Gelegenheit, sich die Jungs und Mädels einmal etwas näher anzuschauen und kennenzulernen. Informationsgelegenheiten und Dokumentationsmaterial gibt es zudem reichlich.
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Am 30. Juli 2010 findet im Stadion des SVK Beiertheim das Benefizspiel für den schwer erkrankten, ehemaligen KSC-Stürmer Raimund Krauth statt. Weitere Informationen hierzu finden Sie:
Keine Frage – der Besuch dieser einmaligen Veranstaltung sollte für KSC- und Eintracht-Fans jeden Alters ein fester Bestandteil des Sommerfahrplans sein. Und wer aus Altersgründen nicht mehr das Glück hatte, Krauth im KSC-Angriff wirbeln zu sehen, der kann sich in den HELDEN! der Ausgaben:
… über dessen Glanzzeiten informieren und Appetit holen!
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Die Rheinpfalz-Kolumne vom 12. Mai 2010
Wenn man zuletzt ins Wildparkstadion ging oder sich näher mit dem Verein beschäftigte, dann gab es nur sehr wenig, das zur Heiterkeit beitrug. So auch am vergangenen Sonntag, als der KSC endlich das letzte Spiel einer Saison austrug, die man weder in guter noch in schlechter, sondern bestebfalls in überhaupt keiner Erinnerung bewahren möchte und sollte. Doch immerhin eine Sache gab es, die den Menschen reihum im Stadion ein Lächeln ins Gesicht zauberte – die Durchsage der Zuschauerzahl. Diese lag stets in einer Höhe, die dem Blick ins weite Rund auch nicht mit dem größten Wohlwollen standhalten konnte. Rechnerisch mochte und mag es zwar stimmen, daß man die vor der Saison verkauften Dauerkarten als Basis nimmt und die Tageskarten einfach hinzuaddiert. Doch die Realität war stets trüber. In der nun beendeten Rückrunde waren viele Dauerkartenbesitzer schlicht zuhause geblieben, sodaß die Zahl der tatsächlich anwesenden Zuschauer für den geübten Betrachter in der Regel stets deutlich unter der genannten lag. So auch am Sonntag gegen Fürth, als die bemerkenswerte Zahl von 18.261 durchgesagt wurde. Früher, als der Kartenverkauf noch nicht derart technisiert war, war es gerade umgekehrt. Gewiß waren auch die damals genannten Besucherzahlen ein steter Quell der Heiterkeit. Aber nur, weil sie stets deutlich zu niedrig ausfielen und man sich im Geiste prächtig vorstellen konnte, wie auf der Geschäftsstelle so manche Geldbündel als eiserne Ration für diffizile Vertragsverhandlungen in einem Schuhkarton verschwanden. Abseits dieser vergangenen und aktuellen Kuriositäten wird man sich in der kommenden Saison auf mehr freie Plätze einrichten müssen, als einem lieb sein kann. Denn viele Karteninhaber, die nach dem Abstieg ihr Abonnement noch gehalten hatten, werden es in diesem Sommer nicht mehr erneuern – um somit nicht nur deshalb ins Stadion kommen zu müssen, weil sie schon Monate zuvor bezahlt haben, sondern nur dann, wenn die Mannschaft ihnen dafür gute Gründe liefert.
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Die Rheinpfalz-Kolumne vom 4. Mai 2010
Wie hier vor einiger Zeit hier bereits berichtet, geht es dem ehemaligen KSC-Spieler Raimund Krauth nicht gut. Nach einem schweren Vorfall während eines operativen Routineeingriffs im Frühjahr vergangenen Jahres liegt er weiterhin im Wachkoma und werden er und seine Familie für nicht absehbare Zeit auf Hilfe angewiesen sein. Und diese Hilfe kommt nun so langsam in ein Rollen, wie es noch vor einigen Monaten nicht erwartbar war. Denn die bisher einsamen Streiter um Michael Künast und das Ehepaar Ute und Wolfgang Beer haben in Rolf Dohmen und dessen Gattin Bettina Zorn wichtige Unterstützer erhalten. Dohmen, der mit Krauth zwischen 1977 bis 1982 fast 5 Jahre in einer Mannschaft stand, engagiert sich inzwischen mit all seinen Möglichkeiten für die gute Sache, die am 30. Juli in einem Benefiz-Spiel auf der Anlage des SVK Beiertheim ihren vorläufigen Höhepunkt finden wird. Eigentlich näher gelegen hätte es, wenn das Spiel bei Fortuna Kirchfeld, wo Krauth zuletzt noch als Trainer der 2. Mannschaft aktiv war, stattgefunden hätte. Doch ist das neue Stadion bei der Europahalle für eine solche Großveranstaltung einfach geeigneter.
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Die Rheinpfalz-Kolumne vom 26. April 2010
Wer am Freitagabend ins Wildparkstadion gekommen war, um sich nicht wie der Fan-Block selbst und die Fan-Freundschaft zu Pisa zu feiern, sondern um ein einigermaßen vernünftiges und unterhaltsames Fußballspiel zu sehen, rang nach Spielende kaum versteckt mit der Fassung. Angekündigt worden war das Treffen mit dem abgeschlagenen Tabellenletzten aus Ahlen von Trainer Markus Schupp damit, daß man den „Fans etwas zurückgeben“ und „ein höheres Tempo“ gehen wolle als im vorangegangenen Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock. Ziel sei es schließlich, die Zuschauer mit drei abschließenden Siegen „ein wenig“ zu versöhnen. Das jenen dann tatsächlich Vorgesetzte sprach diesem Vorhaben allerdings blanken Hohn. Gewiß, man hatte gewonnen. Doch die Art und Weise, wie dieser Erfolg zustande gekommen war, ernüchterte allenthalben oder erregte blanken Zorn.
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Die Rheinpfalz-Kolumne vom 6. April 2010
Nein – weder war ich in Berlin, noch habe ich mir das KSC-Spiel bei Union live im Fernsehen angeschaut. Statt dessen ging ich ins Ruder-Training. Der körperliche Verfall schreitet unaufhaltsam voran, wobei ich ihm nicht wehrlos gegenüber stehen möchte. Also ließ sich mein temporärer Leidenschaftsentzug für den KSC prächtig mit dem nützlich-angenehmen verbinden. Nach der mehrstündigen Pein zog ich mit dem Fahrrad von dannen und sah am Straßenrand ein Auto stehen, dessen Fahrer sich konzentriert der Schlußkonferenz im Radio widmete. Schalke gegen Bayern, ein wichtiges Spiel für Fußball-Deutschland. Dennoch erlaubte ich mir die höfliche Nachfrage, wie denn der KSC gespielt habe. Die Reaktion war ernüchternd. Kurz auflachend antwortete er, das wisse er nicht, und das Ergebnis würde in der Sendung auch bestimmt nicht durchgesagt werden. Und daß es ihn generell überhaupt nicht interessiere, mag er nur deshalb nicht nachgeschoben haben, weil er sich so schnell als möglich wieder dem Treiben in Gelsenkirchen hingeben wollte. „Na warte“, dachte ich beim Weggehen, „Dich sehe ich jetzt schon vor mir, wie Du nach dem nächsten Bundesligaaufstieg des KSC in einer 600-Meter-Schlange vor der Geschäftsstelle um eine Karte für Spiel gegen Bayern anstehen wirst.“ Und natürlich malte ich mir im Geiste aus, der KSC-Kartenschalter-Meisterin Uschi Ötzel in jenem Moment einen Knuff in die Seite zu geben, wenn nach 6 Stunden im strömenden Regen dessen Gesicht vor ihrer Glasscheibe auftauchen und sie wie von mir zuvor instruiert die Worte sagen würde: „Ätsche-bätsch, ausverkauft!“
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Die Rheinpfalz-Kolumne vom 29. März 2010
Am vergangenen Donnerstag ist der ehemalige KSC-Präsident Roland Schmider 70 Jahre alt geworden. Von 1973 bis 2000 war er dem Verein als Präsident vorgestanden und hatte diesen in all den Jahren geprägt und repräsentiert wie kein anderer vor und nach ihm. Es waren Zeiten, in denen der Bundesligafußball noch nicht derart durchorganisiert war wie heute und man seinem bisweilen in Nöte geratenen Club noch auf recht unorthodoxe Weise helfen konnte. Schmider und der KSC hatten hierzu nicht selten das Bedürfnis und die Gelegenheit, da in seine Amtszeit immerhin vier Bundesligaauf- und abstiege standen. Hierbei inbegriffen waren natürlich zahlreiche Turbulenzen personeller und im besonderen wirtschaftlicher Art. Der umgängliche und leutselige Wahl-Neureuter konnte gut mit Menschen und Institutionen umgehen und wußte dieses Talent für seinen Verein auch einzusetzen. Wie oft mag man beim DFB in der Frankfurter Otto-Fleck-Schneise der siebziger und achtziger Jahre ob der dort von den Karlsruhern eingereichten Lizenzierungsunterlagen mit dem Kopf geschüttelt haben, da diese offenkundig doch eher Grimms Märchen als betriebswirtschaftlichen Lehrbüchern entnommen zu sein schienen. Mußten seinerzeit Vereine wie der F.C. St. Pauli, Kickers Offenbach oder Rot-Weiß Oberhausen über die Klinge springen, brachte Schmider seinen Klub allerdings stets irgendwie durch. Ebenso kann man davon ausgehen, daß er mit seinem Talent z. B. die Gunst der vergangenen Jahre, als der KSC so dicht wie noch nie vor der Lösung der leidigen Stadionfrage gestanden hatte, weitaus besser genutzt hätte als sein späterer Nachfolger Hubert H. Raase.
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Zum Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf am kommenden Samstag, den 27. März, erscheint die Nummer 18 der HELDEN!
Nachdem Michael Harforth in der letzten Ausgabe unser Titelthema war, legen wir nun in einem 2. Beitrag über ihn nochmals nach. Der heute in Österreich lebende Mittelfeldspieler genoß in Karlsruhe schon früh eine nachgerade hymnische Verehrung, wie sie in der legendären Sendung des Radios Querfunk aus dem Jahre 2002 nachdrücklich zum Ausdruck kam. Daher dokumentieren wir diese Eloge und belegen, daß der geniale Harforth wohl “der einzige Grund war, weshalb jemals ein Ball über den grünen Rasen rollte”.
Obgleich ebenfalls mit herausragenden Anlagen versehen, blieb vom 1969 aus der eigenen Jugend in die 1. Mannschaft gestoßenen Hans Haunstein. Vor 10 Jahren in München verstorben, galt der in Wien geborene, laufstarke und torgefährliche Techniker einst als großes Talent. An der KSC-Ikone Horst Wild nicht vorbeikommend, gelang ihm im Wildpark der große Durchbruch allerdings nicht. Auch sein Wechsel zu 1860 München im Sommer 1975 brachte ihm – trotz des Bundesligaaufstieges 1977 – nicht die ganz großen Erfolge. Seine wechselhafte Lebensgeschichte zeigt, daß München nicht für alle einstigen KSC-Talente zum Ort des großen Glücks wurde.
Weitaus nüchterner, doch nicht weniger pointiert, blickt der ehemalige BNN-Redakteur Ralf Kattwinkel auf seine Jahre als Begleiter des KSC zurück. Es geht um großen Durst und große Erinnerungen – und um den KSC der 80er Jahre, ehe die rasante Professionalisierung des Fußballs manch Menschliches zu verhindern begann.
Wie man sich heute den Aufgaben an der Basis stellt, erklärt schließlich Markus Kauczinski in einem großen Interview. Der gebürtige Gelsenkirchener arbeitet seit vielen Jahren mit Jugendlichen zusammen und zeigt auf, daß Fußball mehr mit Sozialarbeit als mit einem Hochglanzprodukt zu tun hat. Und daß der KSC mit seiner Nachwuchsarbeit auch ohne viel Geld und moderne Jugendzentren absolut wettbewerbsfähig ist.
Abgerundet wird die Ausgabe mit einem herrlichen Foto-Essay Christian Pfefferles.
Sie erhalten das Magazin am HELDEN!-Stand vor dem Clubhaus und bei zahlreichen mobilen Verkäufern auf dem Stadiongelände, sowie ab kommender Woche in Fan-Shop und Geschäftsstelle des KSC, im Zeitschriftenhandel und auf www.heldenmagazin.de.
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