Auf, Ihr Helden! Nr 10
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Nachdem der KSC nun wieder in der Bundesliga spielt, sieht man zu den Heimspielen wieder öfters die sogenannte „Fußballprominenz.“ Und als einer unserer Verkäufer Maurizio Gaudino erkannt zu haben glaubte, sprach er ihn einfach mal darauf, ob er denn ein Heft kaufen wolle. Nur war es Pech, daß Gerhard Poschner die ihn offenbar verfolgende Verwechslung überhaupt nicht komisch fand. Vielleicht dachte er ja, ihm solle ein Auto verkauft werden
Ähnlich verstimmt sind zur Zeit Edmond Kapllani und Sanibal Orahovac, die von der Saison bislang enttäuscht sein müssen. Während Orahovac von einer hartnäckigen Viruserkrankung zusätzlich immer wieder zurückgeworfen, seit Wochen noch nicht einmal mehr im Kader auftaucht, erntet der Aufstiegstorjäger neben Häme sogar noch Mitleid. In seiner momentanen Verfassung bei einem Elfmeterversuch auch noch auszurutschen – Chapeau, die Väter der Klamotte lassen fröhlich grüßen. Nur gut zu wissen und daran zu erinnern, daß der sympathische Albaner es eigentlich kann. Wir hoffen sehr, daß der Verein die vermeintlich notwendige Suche nach einem neuen Stürmer noch rechtzeitig einstellen kann. Kapllani und Sebastian Freis gönnen wir es jedenfalls von Herzen.
Und wir haben noch ein weiteres Thema, das eher wenig zur Hochstimmung taugt. Wir wagen einen kleinen Blick in die Schweiz, nach Zürich. Das alte Hardturmstadion der Grasshoppers ist geschlossen und zum Abriß freigegeben worden. Wir fuhren zum letzten Spiel und schauten uns mal an, wie es denn so ist, wenn eine traditionsreiche Arena zu Grabe getragen wird. Schließlich ist die Privat-Vendetta zwischen Stadt und Verein in Karlsruhe mittlerweile wohl zu Ende gegangen und wird eines Tages auch das Wildparkstadion kalt lächelnd entsorgt werden.
Wir trauern schon jetzt.
Viel Vergnügen,
Die Redaktion
Aus dem Inhalt:
- Edmond Kapllani und Sanibal Orahovac – Die Stille nach dem Schuß
- Rainer Ulrich – Immer für die Mannschaft
- Der Hardturm – Tod eines Stadions
- … und wie immer vieles mehr …
Heft Nr. 10 erschien im November 2007





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